Singapur und Malaysia führen die bisher umfangreichsten AppliedEdu-ASEAN-Rankings an

23.10.2026

KUALA LUMPUR, Malaysia, 23. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die National University of Singapore (NUS) und die Sunway University wurden in den AppliedEdu University Rankings 2027 für ASEAN zur jeweils besten öffentlichen bzw. privaten Universität der ASEAN-Region gekürt. Die NUS führt zum dritten Mal in Folge die Rangliste der öffentlichen Universitäten an, während die Sunway University zum vierten Mal in Folge den Spitzenplatz unter den privaten Universitäten verteidigt.

Mandy Mok, Founder and Chief Executive Officer of AppliedEdu and Professor Sibrandes Poppema, President and Vice-Chancellor of Sunway University

Malaysia belegt sieben der zehn Spitzenplätze an privaten Universitäten und fünf der zehn Spitzenplätze an öffentlichen Universitäten. Zudem ist Malaysia in beiden Kategorien mit mehr Hochschulen unter den Top 50 vertreten als jedes andere Land, nämlich mit 21 privaten und 16 öffentlichen Universitäten.

Die Ausgabe von 2027 ist die umfassendste Bewertung des Hochschulwesens in Südostasien, die AppliedEdu je veröffentlicht hat. Insgesamt wurden 316 Universitäten aus neun ASEAN-Ländern in die Rangliste aufgenommen, ein Drittel mehr als die 237 im Vorjahr. Die Ergebnisse basieren auf mehr als 100 000 validierten Antworten aus Studierendenbefragungen sowie Nominierungen durch wissenschaftliche Fachkollegen und verifizierten institutionellen Daten.

Die Ergebnisse wurden im Rahmen der AppliedEduXChange 2026 bekannt gegeben, die mehr als 150 Hochschulleiter unter dem Motto „Beyond Skills: Building Employable, Industry-Ready Graduates" („Über Fachkenntnisse hinaus: Absolventen ausbilden, die beschäftigungsfähig und auf die Anforderungen der Wirtschaft vorbereitet sind") zusammenbrachte.

„Zum vierten Mal in Folge als beste private Universität der ASEAN-Region ausgezeichnet zu werden, ist ein stolzer Moment für die Sunway University und für Malaysia. Unser Ziel ist, dass jeder Absolvent mit dem Wissen, dem Selbstvertrauen und der Erfahrung ausgestattet ist, um eine sinnvolle Karriere aufzubauen sowie einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Genau das verstehen wir darunter, eine missionsorientierte Universität der 5. Generation zu sein. Diese Anerkennung spornt uns an, die Qualität unserer Lehre kontinuierlich zu verbessern", sagte Professor Sibrandes Poppema, Präsident und Vizekanzler der Sunway University.

Was zeichnet die AppliedEdu-Rankings aus?

Der AppliedEdu-Ansatz legt den größten Wert auf Lehre und Lernen, die 40 % der Bewertung ausmachen. Die Beschäftigungsfähigkeit fließt bei privaten Universitäten mit weiteren 20 % und bei öffentlichen Universitäten mit 15 % in die Bewertung ein. Zusammen machen diese Kriterien 60 % bzw. 55 % der jeweiligen Gesamtpunktzahl aus, sodass die Qualität der Lehre und die Ergebnisse der Absolventen für die Bewertung von zentraler Bedeutung sind.

Die Einschätzungen der Studierenden zu Lehre, Ausstattung und Campusleben fließen direkt in die Bewertung ein. Öffentliche und private Universitäten werden separat eingestuft, wobei unterschiedliche Gewichtungen verwendet werden, um ihren jeweiligen Aufgabenbereichen Rechnung zu tragen. Forschung, institutioneller Ruf, gesellschaftliches Engagement sowie Internationalisierung vervollständigen die Bewertung und würdigen damit die vielfältigen Beiträge, die Universitäten für Studierende sowie Gesellschaft leisten.

„Rankings sollten mehr leisten, als nur Leistungen anzuerkennen; sie sollten zu Verbesserungen anregen", sagte Mandy Mok, Gründerin und Geschäftsführerin von AppliedEdu. „Sie sollten Universitäten dabei helfen, auf ihren Stärken aufzubauen, notwendigen Veränderungsbedarf zu erkennen sowie fundierte Entscheidungen zu treffen, die zu besseren Ergebnissen für Studierende und die Gemeinschaften führen, für die sie tätig sind."

Führende Universitäten und größte Aufstiege im ASEAN-Ranking

Singapur. Die National University of Singapore behält zum dritten Mal in Folge ihren Platz als beste öffentliche Universität der ASEAN-Staaten, gefolgt von der Nanyang Technological University, Singapore, auf dem zweiten Platz. Vier der fünf in der Rangliste vertretenen Universitäten Singapurs gehören zu den Top 50.

Malaysia. Die Universiti Kebangsaan Malaysia ist die bestplatzierte öffentliche Universität des Landes und belegt den dritten Platz in der ASEAN-Rangliste. Unter den privaten Universitäten behält die Sunway University ihre regionale Spitzenposition, während die Asia Pacific University of Technology & Innovation vom fünften auf den zweiten Platz aufsteigt. Die Taylor's University sowie die Universiti Teknologi PETRONAS belegen den dritten bzw. vierten Platz.

Indonesien. Mit 102 Institutionen ist Indonesien in den Rankings am stärksten vertreten. Die Universitas Airlangga führt die öffentlichen Universitäten des Landes auf dem zehnten Platz im ASEAN-Ranking an, während die Syarif Hidayatullah State Islamic University Jakarta um 22 Plätze auf den 61. Platz klettert. Unter den privaten Universitäten ist die Bina Nusantara University (BINUS) landesweit führend und stieg regional vom achten auf den fünften Platz auf. Die Universitas Muhammadiyah Malang verzeichnet in beiden Kategorien den größten Anstieg und klettert um 53 Plätze auf den 57. Platz. Die Muhammadiyah University of Sidoarjo rückt um 39 Plätze auf den 37. Platz vor, während das Institut Teknologi Nasional Bandung um 27 Plätze aufsteigt, beide in der Rangliste der Privatuniversitäten.

Die Philippinen. Mit 79 gelisteten Institutionen stellen die Philippinen die zweitgrößte nationale Vertretung. Die University of the Philippines ist die führende öffentliche Universität des Landes und belegt im ASEAN-Vergleich den 25. Platz. Unter den privaten Universitäten des Landes ist die University of Santo Tomas führend und verbesserte sich in der regionalen Rangliste um sechs Plätze von Rang 14 auf Rang acht. Das First City Providential College verbessert sich außerdem um 27 Plätze in der Rangliste der privaten Universitäten.

Thailand. Thailand ist mit 43 Institutionen in der Rangliste vertreten. Die Chulalongkorn University führt die Liste der staatlichen Universitäten des Landes an und belegt den neunten Platz in der ASEAN-Region; insgesamt sind elf thailändische Hochschulen unter den Top 50 der staatlichen Universitäten vertreten. Die Krirk University ist die am höchsten bewertete private Universität des Landes und belegt regional den siebten Platz.

Vietnam. Vietnams staatliche Universitäten verzeichnen starke Zuwächse. Die University of Economics Ho Chi Minh City ist die führende öffentliche Universität des Landes und belegt nach einem Aufstieg um 23 Plätze den 33. Platz im ASEAN-Ranking. Die Ton Duc Thang University verbessert sich um 27 Plätze auf Rang 34, während die Vietnam National University Ho Chi Minh City um 22 Plätze auf Rang 44 aufsteigt. Unter den privaten Universitäten führt die Duy Tan University das Land auf regionaler Ebene mit Platz 14 an, während die Nguyen Tat Thanh University um 30 Plätze auf Rang 26 aufsteigt.

Brunei. Die Universiti Brunei Darussalam bleibt die bestplatzierte öffentliche Universität des Landes und kehrt mit einem Aufstieg vom zwölften auf den achten Platz in die Top Ten der öffentlichen Universitäten der ASEAN-Region zurück.

Kambodscha. Die University of Puthisastra ist die bestplatzierte private Universität des Landes und belegt im ASEAN-Ranking Platz 28.

Myanmar. Die University of Yangon ist die bestplatzierte öffentliche Universität des Landes und liegt im ASEAN-Ranking in der Ranggruppe 101–110.

In der gesamten Region schaffen es 23 Universitäten zum ersten Mal unter die Top 100. Dazu gehören die indonesische Universitas Brawijaya auf Platz 36 unter den öffentlichen Universitäten, die thailändische Shinawatra University auf Platz 21 unter den privaten Universitäten sowie die malaysische IMU University auf Platz 25 unter den privaten Universitäten.

Die AppliedEdu University Rankings 2027 for ALL ASIA folgen am 30. November 2026. Die vollständigen ASEAN-Ergebnisse finden Sie unter appliededu.com/rankings.

Top 10 der öffentlichen Universitäten in ASEAN 2027

Rang

Universität

Land

Rang 2026

1

National University of Singapore (NUS)

Singapur

1

2

Nanyang Technological University, Singapore (NTU Singapore)

Singapur

2

3

Universiti Kebangsaan Malaysia (UKM)

Malaysia

3

4

Universiti Malaya (UM)

Malaysia

4

5

Universiti Putra Malaysia (UPM)

Malaysia

5

6

Universiti Sains Malaysia (USM)

Malaysia

6

7

Universiti Teknologi Malaysia (UTM)

Malaysia

9

8

Universiti Brunei Darussalam (UBD)

Brunei

12

9

Chulalongkorn University

Thailand

10

10

Universitas Airlangga

Indonesien

11

 

Top 10 Privatuniversitäten, ASEAN 2027

Rang

Universität

Land

Rang 2026

1

Sunway University

Malaysia

1

2

Asia Pacific University of Technology & Innovation (APU)

Malaysia

5

3

Taylor's University

Malaysia

3

4

Universiti Teknologi Petronas (UTP)

Malaysia

4

5

Bina Nusantara University (BINUS)

Indonesien

8

6

UCSI University

Malaysia

2

7

Krirk University

Thailand

6

8

University of Santo Tomas

Philippinen

14

9

INTI International University

Malaysia

11

10

Management and Science University (MSU)

Malaysia

10

 

Die führende Universität in jedem Land

Land

Öffentlich

Privat

Singapur

National University of Singapore (1.)

—

Malaysia

Universiti Kebangsaan Malaysia (3.)

Sunway University (1.)

Brunei

Universiti Brunei Darussalam (8.)

—

Thailand

Chulalongkorn University (9.)

Krirk University (7.)

Indonesien

Universitas Airlangga (10.)

Bina Nusantara University (5.)

Philippinen

University of the Philippines (25.)

University of Santo Tomas (8.)

Vietnam

University of Economics Ho Chi Minh City (33.)

Duy Tan University (14.)

Kambodscha

—

University of Puthisastra (28.)

Myanmar

University of Yangon (Ranggruppe 101–110)

—

Wie die Ranglisten erstellt werden

Die ASEAN-Ranglisten berücksichtigen sechs Kriterien: Lehre und Lernen (40 %), Beschäftigungsfähigkeit (15 % öffentliche Universitäten, 20 % private Universitäten), Forschung (15 % öffentliche Universitäten, 10 % private Universitäten), institutionelle Reputation, gesellschaftliches Engagement sowie Internationalisierung (jeweils 10 %). Öffentliche und private Universitäten werden niemals gemeinsam in einer Rangliste geführt: für jede der beiden Kategorien gelten eine eigene Methodik und eine eigene Gewichtung, die den unterschiedlichen Aufgaben der Universitäten Rechnung tragen.

Zwei Umfragen bilden den Kern der Methode. Die AppliedEdu Student Survey 2026 erfasste die Einschätzungen der Studierenden zu Lehre, Ausstattung und Campusleben, wobei an den teilnehmenden Universitäten mehr als 100 000 Antworten validiert und berücksichtigt wurden. In der AppliedEdu Peer-Nomination Survey werden wissenschaftliche Beschäftigte gefragt, welche Universitäten sie besonders hoch einschätzen, wobei die Nominierungen der Beschäftigten jeder Universität gleich gewichtet und Nominierungen der eigenen Hochschule ausgeschlossen werden.

Eine Rekordzahl von Universitäten hat über AppliedEdu VAULT einen vollständigen Satz verifizierter institutioneller Daten eingereicht und an beiden Umfragen teilgenommen, was die bislang höchste Beteiligung in der Geschichte der Rankings darstellt. Die Ranglisten werden vom unabhängigen AppliedEdu Ranking Advisory Board beaufsichtigt und seit 2021 veröffentlicht.

In jeder Tabelle werden die ersten 100 Rangplätze einzeln ausgewiesen; ab Rang 101 werden die Universitäten in Zehnergruppen zusammengefasst und alphabetisch aufgeführt. Die vollständigen Tabellen finden Sie auf appliededu.com/rankings und die Methodik auf appliededu.com/rankings/methodology.

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Berliner Linke in der Kritik: Koalitionsgespräche scheitern vorerst am Antisemitismus-Thema

08.10.2026

Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.

Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.

Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.

SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.