Servier führt Veeva OpenData weltweit ein, um den Einsatz von KI auszuweiten

01.10.2026

Aufbau einer KI-fähigen Datenbasis in mehr als 80 Ländern

BARCELONA, Spanien, 1. October 2026 /PRNewswire/ -- Veeva Systems (NYSE: VEEV) gab heute bekannt, dass Servier seine Kundenreferenzdaten in mehr als 80 Ländern mit Veeva OpenData standardisiert. Aufbauend auf dem weltweiten Erfolg mit Veeva Link Key People harmonisiert das führende französische Pharmaunternehmen, das von einer Stiftung geleitet wird, seine Kundenreferenzdaten und schafft eine einheitliche Grundlage für den Ausbau des KI-Einsatzes.

Veeva Systems

„Durch die Zentralisierung unserer Kundenreferenzdaten mittels Veeva OpenData verbessern wir nicht nur unsere aktuellen Prozesse, sondern schaffen auch die globale, KI-fähige Datenbasis, die unsere Arbeitsweise neu definieren wird", sagte Liam Hanrahan, Director of World Operations Excellence bei Servier. „Eine weltweit einheitliche semantische Ebene und die Anbindung an Veeva Link liefern unseren Tochtergesellschaften hochwertige Erkenntnisse, um in jedem Markt die richtigen medizinischen Fachkräfte zu erreichen, was die Effizienz steigert und den weltweiten Ausbau der KI vorantreibt."

Mit OpenData und Link Key People stattet Servier seine globalen Vertriebs- und medizinischen Teams mit vernetzten Daten aus und ermöglicht so schnellere Erkenntnisse und ein zügigeres Handeln im gesamten Unternehmen.

„Die Branche scheitert bei 89 % der KI-Initiativen an Datenherausforderungen", sagte Kilian Weiss, President für Link und OpenData bei Veeva. „Servier beweist starke Branchenführerschaft, indem es dieses Problem mit einem einheitlichen, datenorientierten KI-Ansatz in allen Regionen angeht. Mit OpenData als Grundlage für seine harmonisierte globale Datenbasis kann Servier eine effektivere, KI-gesteuerte Vertriebsumsetzung skalieren."

Veeva OpenData ist Teil der Veeva Data Cloud, zu der auch Veeva Link und Veeva Compass gehören. OpenData vereinheitlicht Kundenreferenzdaten weltweit, ersetzt fragmentierte Silos und sorgt für die Konsistenz, die für die Skalierung fortschrittlicher Analysen und KI erforderlich ist.

Informationen zu Veeva Systems

Veeva bietet die Branchen-Cloud für die Biowissenschaften mit Anwendungen, Agenten, Daten und Beratung. Veeva hat sich der Innovation, der Produktqualität sowie dem Kundenerfolg verschrieben und betreut mehr als 1500 Kunden, von den weltweit größten Pharmaunternehmen bis hin zu aufstrebenden Biotech-Unternehmen. Als Public Benefit Corporation ist Veeva bestrebt, die Interessen aller Interessengruppen in Einklang zu bringen, darunter Kunden, Beschäftigte, Aktionäre sowie die Branchen, für die das Unternehmen tätig ist. Weitere Informationen finden Sie auf veeva.com/eu.

Zukunftsgerichtete Aussagen von Veeva

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zu den Produkten und Dienstleistungen von Veeva sowie zu den erwarteten Ergebnissen oder Vorteilen aus der Nutzung unserer Produkte und Dienstleistungen. Diese Aussagen beruhen auf unseren derzeitigen Erwartungen. Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den Angaben in dieser Pressemitteilung abweichen, und wir sind nicht verpflichtet, solche Aussagen zu aktualisieren. Es bestehen zahlreiche Risiken, die sich potenziell negativ auf unsere Ergebnisse auswirken können, darunter die Risiken und Ungewissheiten aus unserer Einreichung auf Formular 10-Q für das am 31. Juli 2026 beendete Geschäftsjahr, die Sie hier finden (eine Zusammenfassung der Risiken, die sich auf unser Geschäft auswirken können, finden Sie auf den Seiten 33 und 34), sowie aus unseren nachfolgenden SEC-Einreichungen, die Sie auf sec.gov abrufen können.

Kontakt:

Meera Lakhani-Patel

Veeva Systems

meera.lakhani-patel@veeva.com

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Umstrittene Kontakte der Linken bremsen Start von Sondierungen in Berlin

08.10.2026

Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.

Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.

Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.

Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.