Die Human-Risk-Management-Plattform erstellt Security-Awareness-Schulungen künftig automatisch aus den internen Richtlinien des Unternehmens in unter fünf Minuten
BERGISCH GLADBACH, Deutschland, 29. September 2026 /PRNewswire/ -- Hoxhunt erweitert beide Kernprodukte seiner Human-Risk-Management-Plattform. Das Adaptive Phishing Training simuliert Angriffe künftig über sechs Kanäle, darunter Deepfake-Video, KI-gestützte Sprachanrufe und Microsoft Teams. Das Security Awareness Training erzeugt aus internen Richtlinien automatisch fertige, lokalisierte Lektionen, die Administratoren nur noch freigeben müssen.

Der Hintergrund: Social Engineering hat sich binnen weniger Jahre grundlegend verändert. Stimmen lassen sich aus wenigen Sekunden Audiomaterial klonen, Angriffe beginnen immer häufiger nicht im Postfach, sondern in einer Teams-Nachricht oder einem Telefonanruf, und generative KI formuliert Phishing-Mails in fehlerfreiem Deutsch. Damit fällt die wichtigste Faustregel klassischer Awareness-Schulungen weg: An Sprache und offensichtlichen Fehlern lässt sich ein Angriff nicht mehr zuverlässig erkennen.
Gleichzeitig steigt der Nachweisdruck. NIS2, DORA und die DSGVO verlangen dokumentierte, regelmäßige Schulungen – meist von Security-Teams, die dafür keine zusätzliche Stelle bekommen.
„Ein Pflichttraining im Jahr und vier Phishing-Tests bereiten niemanden auf einen Anruf vor, bei dem die Stimme des eigenen Finanzvorstands zu hören ist", sagt Mika Aalto, Mitgründer und CEO von Hoxhunt. „Training muss so häufig, so realistisch und so individuell werden wie der Angriff selbst. Manuell ist das nicht zu leisten."
Training folgt den realen Angriffen
Das Adaptive Phishing Training ersetzt standardisierte Phishing-Tests durch individuelle Lernpfade. Die Agentic Reasoning Engine wählt anhand aktueller Bedrohungsdaten und des Kontexts der jeweiligen Person die passende Simulation aus; Schwierigkeitsgrad und Szenarientyp passen sich mit wachsendem Können an.
Compliance ohne Zusatzaufwand
Parallel erweitert Hoxhunt sein Security Awareness Training um Automatisierung und Umfang.
Im deutschsprachigen Raum nutzen unter anderem Kärcher, E.ON und die Bühler Group die Plattform. Beide Erweiterungen sind ab sofort verfügbar: https://hoxhunt.com/de/product/phishing-training und https://hoxhunt.com/de/product/security-awareness-training
Über Hoxhunt
Hoxhunt ist eine Human-Risk-Management-Plattform, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Mitarbeitenden vom größten Sicherheitsrisiko zur stärksten Verteidigungslinie zu machen. Die Plattform kombiniert KI mit Verhaltenswissenschaft, um riskantes Verhalten zu erkennen und in spielerische Trainingserlebnisse zu verwandeln, die Mitarbeitende messbar sicherer machen. Die Plattform ist SOC-2-Type-II-zertifiziert und DSGVO-konform. Zu den Kundenpartnern zählen unter anderem Siemens Energy, E.ON, Kärcher, Victorinox, Bühler Group, Swisscom, Airbus, Uber, Qualcomm, und DocuSign.
Medienkontakt
Eliot Baker Hoxhunt
eliot.baker@hoxhunt.com
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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.