Zoomlion erweitert europäisches Servicenetzwerk um professionelle Schulungen und 4-Stunden-Vor-Ort-Support

21.07.2026

CHANGSHA, China, 21. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion") hat seine Kapazitäten für den kundennahen Service in Europa ausgebaut; das Servicenetzwerk umfasst mittlerweile mehr als 30 Städte in über 20 Ländern sowie fast 10 Schulungszentren und -standorte. Unterstützt durch ein mehrstufiges Ersatzteilnetzwerk und digitale Serviceplattformen bietet das System professionelle Schulungen, Ersatzteilversorgung, technische Unterstützung sowie einen Vier-Stunden-Vor-Ort-Service für sechs wichtige Produktlinien. Neuester Zuwachs ist das erste internationale Schulungszentrum von Zoomlion für Betonmaschinen, das kürzlich in Polen seinen Betrieb aufgenommen hat.

Das von der polnischen Tochtergesellschaft von Zoomlion entwickelte und koordinierte Zentrum soll die Betriebs- und Wartungsanforderungen der Nutzer von Betonmaschinen in Europa unterstützen und hat nun den regulären Betrieb aufgenommen. Bereits am ersten Tag führte das Zentrum ein zweitägiges, maßgeschneidertes Schulungsprogramm für Betonpumpen-LKWs für sieben technische Fachkräfte eines europäischen Kunden durch.

Das Zentrum spiegelt das umfassendere europäische Servicemodell von Zoomlion wider, das auf die Anforderungen der lokalen Kunden hinsichtlich Ersatzteilverfügbarkeit, pünktlicher Lieferung, technischer Dokumentation, professioneller Schulungen und komplexer Fehlerdiagnose ausgerichtet ist. Wenn Vor-Ort-Unterstützung erforderlich ist, kann ein Zoomlion-Servicetechniker den Kunden innerhalb von vier Stunden erreichen. Serviceanfragen können über die Zoomlion-Hotline, per E-Mail, über MyZoomlion, mithilfe von QR-Codes an den Geräten sowie über offizielle Social-Media-Kanäle eingereicht werden, wobei eine erste Antwort innerhalb einer Stunde erfolgt.

Europaweit unterstützt das Servicenetzwerk Erdbewegungsmaschinen, Hubarbeitsbühnen, Baukräne, Betonmaschinen, Landmaschinen und Industriefahrzeuge.

Das Unternehmen hat außerdem seine regionale Ersatzteil- und Schulungsinfrastruktur ausgebaut. Im Rahmen seines europäischen Servicenetzwerkplans fungiert Deutschland als regionaler Knotenpunkt von Zoomlion, der den Vertrieb von Maschinen, die Ersatzteilversorgung, größere Reparaturen und professionelle Schulungen bündelt. Dieser Knotenpunkt wird durch nationale Ersatzteilzentren in Rotterdam, Paris, Birmingham und Warschau sowie durch Ersatzteillager auf Stadtebene unterstützt. Zoomlion hat zudem große Schulungszentren in Deutschland, Ungarn und Polen eingerichtet, ergänzt durch weitere Schulungsstandorte in Frankreich, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich.

Mit Blick auf die Zukunft plant Zoomlion, sein lokales Technikteam zu vergrößern, die Ersatzteilvorräte zu stärken, die Ferndiagnose zu verbessern und das Vier-Stunden-Servicemodell über die wichtigsten europäischen Ballungsräume hinaus auszuweiten. Zudem strebt das Unternehmen an, den Zugang sowohl zu Serviceressourcen als auch zur Ersatzteilversorgung zu beschleunigen.

Im Rahmen seiner umfassenden Lokalisierungsstrategie wird Zoomlion die lokalen Servicenetzwerke weiterhin an die Bedürfnisse und Betriebsbedingungen der verschiedenen internationalen Märkte anpassen und gleichzeitig die Reaktionsgeschwindigkeit sowie den Kundensupport über den gesamten Lebenszyklus hinweg weltweit verbessern.

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WIdO-Analyse: Prävention könnte Hunderttausende Demenzerkrankungen verhindern

15.06.2026

Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.

Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.

Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.

Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.