Das unabhängige Beratungs- und Analystenhaus PAC hebt die Partner-First-Strategie von TeamViewer und den zunehmenden Einsatz der Lösungen in Unternehmen hervor.
GÖPPINGEN, Deutschland, 24. Juli 2026 /PRNewswire/ -- TeamViewer wurde im PAC Innovation RADAR „Digital Platforms for Connected Workers in Europe 2026" als einziger Anbieter mit der Auszeichnung „Best-in-Class" bewertet. Damit belegt das Unternehmen bereits zum dritten Mal in Folge die Spitzenposition des Reports. Für die Analyse bewertete PAC zwölf Anbieter unter anderem anhand ihrer Strategie, ihres Produktportfolios, ihres Marktwachstums sowie ihres Partner-Ökosystems.
Der Report trägt der dynamischen Entwicklung des Connected-Worker-Marktes Rechnung. Laut den Analysten verschiebt sich die Nachfrage zunehmend von Tools für die einfache visuelle Unterstützung hin zu Plattformen, die KI-gestützte Arbeitsanweisungen in Echtzeit mit Expertenwissen kombinieren. Die Plattformen sollen künftig Mehrwert in einer wachsenden Zahl von Anwendungsbereichen schaffen – von Lager- und Logistikprozessen über Schulungen bis hin zu Serviceeinsätzen im Außendienst.
Genau in diesem Marktumfeld verzeichnet TeamViewer ein starkes Wachstum. So ist die Vision-Picking-Lösung Frontline Pick bereits bei zahlreichen Großkunden für die Kommissionierung im Warenlager im Einsatz. Zu den Kunden zählen unter anderem Samsung SDS, GlobalFoundries, Vandemoortele Group, Volvo Group und Brack.Alltron. Zudem baut TeamViewer seine Präsenz im Bereich Schulungen und Training weiter aus. GE Aerospace nutzt inzwischen Frontline Upskill, um Techniker an Hunderten Standorten für die Arbeit an Flugzeugtriebwerken zu qualifizieren. Mithilfe von Augmented Reality trainieren die Mitarbeitenden dabei anhand digitaler Zwillinge.
PAC führt die positive Entwicklung auf eine klare strategische Ausrichtung zurück. Anstatt in angrenzende Bereiche wie Field Service zu expandieren, konzentriert sich TeamViewer konsequent auf die Integration seiner Lösungen in die bereits etablierten Systeme seiner Kunden. Dazu wurden die Anbindungen an Plattformen von SAP, Siemens, ServiceNow, Salesforce und Manhattan Associates weiter ausgebaut. Laut PAC stellt dieser Fokus einen wesentlichen Differenzierungsfaktor gegenüber Wettbewerbern dar, die zunehmend mit ihren früheren Partnern konkurrieren.
„Während viele Anbieter von Connected-Worker-Plattformen derzeit Herausforderungen im Marktumfeld begegnen, wächst TeamViewer weiter mit bedeutenden Neukundenprojekten, zusätzlichen Anwendungsfällen und KI-basierten Funktionen. Deshalb ist TeamViewer in unserem Anbietervergleich weiterhin der einzige Anbieter mit der Auszeichnung Best-in-Class", sagt Arnold Vogt, Head of Digital & IoT bei PAC.
„Connected-Worker-Plattformen scheitern nicht an der Technologie. Sie scheitern, wenn sie von den geschäftskritischen Systemen und den täglichen Arbeitsabläufen der Mitarbeitenden isoliert sind. In den vergangenen Jahren haben wir einige der weltweit führenden Unternehmen aus Fertigung, Logistik und Service dabei unterstützt, den Schritt von Pilotprojekten hin zu unternehmensweiten Implementierungen zu machen. Die erneute Auszeichnung als Best-in-Class im dritten Jahr in Folge unterstreicht das große Know-how, das unsere Teams gemeinsam mit unseren Kunden aufgebaut haben, sowie die messbaren Ergebnisse, die sie erzielen konnten", sagt Wade Lindsey, Vice President Product Management bei TeamViewer.
Über TeamViewer
TeamViewer (XETRA: TMV) behebt IT-Probleme, bevor sie die Produktivität beeinträchtigen. In einer Welt, in der Künstliche Intelligenz die Zahl der Endgeräte, Anwendungen und digitalen Agenten rasant wachsen lässt, verschafft TeamViewer Unternehmen wieder die Kontrolle: Die Plattform erkennt in Echtzeit, wenn etwas nicht rund läuft, behebt viele Probleme eigenständig und holt die Expertise von IT-Teams ein, wenn menschliches Urteilsvermögen gefragt ist. Mit der Plattform TeamViewer ONE vereint das Unternehmen Endpoint Management, Digital Employee Experience (DEX) sowie agentenbasierten Remote Support und treibt so den Wandel hin zum Autonomous Endpoint Management (AEM) voran. Die Plattform baut auf einem einzigartigen Datenschatz auf: Millionen von Problemlösungen erfahrener IT-Experten, die mit KI erfasst und ausgewertet wurden. Auf dieser Grundlage kann sie Probleme selbstständig beheben – und lernt mit jedem gelösten Fall weiter dazu. Mehr als 600.000 Kunden, von mittelständischen Unternehmen bis zu den größten Konzernen der Welt, vertrauen auf TeamViewer, um ihre digitalen und physischen Betriebsabläufe zuverlässig am Laufen zu halten. Weitere Informationen finden Sie unter www.teamviewer.com.
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Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.