Tamar AI entfesselt Kreativität mit „Glanze", einer neuen KI-Streaming-Plattform, auf den 83. Filmfestspielen von Venedig

10.09.2026

VENEDIG, Italien, 10. September 2026 /PRNewswire/ -- Tamar AI, das in Palo Alto ansässige Unternehmen für KI-gestützte Kreativtechnologie, das hinter TapNow, dem weltweit ersten KI-nativen Creative OS, steht, gab heute auf den 83. Filmfestspielen von Venedig die Einführung von Glanze bekannt. Als Streaming-Plattform für originäre, KI-native Serien, Filme und erkundbare Welten erweitert Glanze das TapNow-Ökosystem und schafft einen durchgängigen Weg von der Kreation bis zum weltweiten Publikum.

Tamar AI officially announces the launch of Glanze at the Venice International Film Festival.

Glanze wird von TapNow betrieben und durch dessen globale IP-Inkubationsinitiative „10,000 Parallel Universes" unterstützt. Die Streaming-Plattform wurde entwickelt, um die Art und Weise, wie Geschichten entdeckt werden, neu zu definieren und die Entdeckung von Originalwerken zu einem Teil des Unterhaltungserlebnisses zu machen. Mit dem Start von Glanze werden lokal verwurzelte, KI-native Serien und Filme einem weltweiten Publikum zugänglich gemacht – ohne die Einschränkungen herkömmlicher Streaming-Plattformen. Glanze startet mit 40 Titeln, die zur Vorschau bereitstehen, und ermöglicht es der Kreativität, sich grenzenlos zu entfalten.

„Die Premiere von ‚Glanze' in Venidig, einem der renommiertesten Filmfestivals der Welt, auf dem die Zukunft des Kinos erstmals zu sehen ist, unterstreicht unser Bestreben, KI als kreative und bedeutende Kraft in der globalen Filmindustrie zu etablieren." „Glanze ist nicht nur eine Streaming-Plattform, sondern ein integraler Bestandteil des TapNow-Ökosystems – basierend auf unserer Überzeugung, dass KI dazu dient, den gesamten Prozess von der Idee bis zur Verbreitung zu unterstützen und zu erweitern", sagte Klaus He, Mitbegründer von Tamar AI.

Die Vorstellung von Glanze wurde am 4. September im Rahmen der „Venice Production Bridge" der Venice Film Festival von einer Podiumsdiskussion begleitet, die gemeinsam mit TapNow veranstaltet wurde. Die Podiumsdiskussion „AI x Cinema: The 10,000 Parallel Universes Initiative" brachte Filmemacher aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz, Branchenführer und Filmdozenten zusammen, um die kreativen und wirtschaftlichen Auswirkungen der KI auf das Filmemachen zu erörtern. Die Veranstaltung endete mit einer technischen Präsentation von „Primodia", einer Vorzeigeserie der Initiative „10,000 Parallel Universes", um das Creative OS von TapNow in Aktion zu demonstrieren. Am 7. September bot eine kuratierte Vorführung ausgewählter, KI-nativer Geschichten aus der Initiative einen ersten Einblick in die originären Welten, die Glanze einem weltweiten Publikum zugänglich machen soll.

Venedig markiert den Auftakt einer umfassenderen Aktivitätsphase für Tamar AI; als Nächstes führt das Unternehmen seine KI-Filmemacher-Community vom 16. bis 19. Oktober nach Japan und Korea zur „Arena Peak Asia" – einem eigenen Creator-Hackathon, der sich auf grenzüberschreitendes KI-Storytelling konzentriert.

Informationen zu Tamar AI

Tamar AI ist ein weltweit tätiges, auf KI basierendes Unternehmen für Kreativtechnologie mit Hauptsitz in Palo Alto, Kalifornien, das auf der Überzeugung basiert, dass KI Kreative unterstützen und nicht ersetzen sollte. Das Flaggschiff-Produkt TapNow – das weltweit erste KI-native Creative OS – bildet das Herzstück eines Ökosystems, das Tools, Community, Talentförderung, Produktion, Bildung und Distribution umfasst und so einen durchgängigen Weg von der ersten Idee bis zum fertigen Werk sowie von der Creator-Community bis zum weltweiten Publikum schafft. Tamar AI genießt das Vertrauen von Kreativen in über 150 Ländern und Regionen und unterstützt sie in jeder Phase des kreativen Lebenszyklus durch AI Creation System, das KI-native Creator-Ökosystem sowie „Glanze" – die Streaming-Plattform für originelle, KI-basierte IPs.

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Medizin-Chips treiben Silicon Saxony in neue Wachstumsphase

15.06.2026

Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.

In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.

Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.