SINGAPUR und AMSTERDAM, 26. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- SWI Compute verlässt den Stealth-Modus, um NVIDIA-KI-Fabriken zu bauen und zu betreiben – zunächst in Europa. Das globale KI-Infrastrukturunternehmen verfügt über eine Stromkapazität von 3,6 Gigawatt, die die SWI Group über sechs Jahre in Europa und den USA gesichert hat. Das neue Unternehmen der an der Euronext Amsterdam notierten SWI Group wurde im August zum Preferred NVIDIA Cloud Partner ernannt, bestellte NVIDIA-Systeme im Wert von rund einer Milliarde Dollar und hat Verträge mit seinen ersten Kunden abgeschlossen. SWI Compute plant, seine Infrastruktur weltweit bereitzustellen mit Schwerpunkt auf Präsenz und Deployments in Europa. Die erste groß angelegte KI-Fabrik im Vereinigten Königreich startet mit 30 MW, knapp 7.000 Rubin-GPUs und 3.500 Vera-CPUs in NVIDIA Vera Rubin NVL72-Racks und soll voraussichtlich Ende 2027 in Betrieb gehen. Diese 30 MW, die über NVIDIA Quantum-X800 InfiniBand und NVIDIA Spectrum-X Ethernet-Netzwerke miteinander verbunden sind, stellen die erste Phase eines britischen Campus dar, der auf 530 MW ausgebaut werden soll, und den ersten Schritt hin zu einer NVIDIA KI-Fabrikkapazität von 2,3 GW bis 2029.
„Die Energieverfügbarkeit stellt den Hauptengpass für die europäische KI-Infrastruktur dar. Nachdem die SWI Group sich sechs Jahre lang um den Zugang zum Stromnetz bemüht hat, setzt sie diese Energieressourcen nun über SWI Compute gezielt in NVIDIA-KI-Fabriken ein. Bereits zwei Monate nach unserem Beitritt zum NVIDIA-Cloud-Partnerprogramm sicherte sich unser Team Hardware-Vorbestellungen im Wert von rund 1 Milliarde US-Dollar und schloss erste Kundenverträge ab. Der Markt übersteigt weiterhin die verfügbaren Kapazitäten, und wir bauen unsere Präsenz rasch aus, um diesem Bedarf gerecht zu werden", sagte Halil Mirakhmedov, CEO von SWI Compute.
Europa verfügt über die Forscher, die Gründer und die Unternehmen, um zukunftsweisende KI zu entwickeln. Ein Großteil dieser Kapazitätserweiterungen fand außerhalb Europas statt, und die vorhandenen Kapazitäten wurden zunächst globalen Hyperscalern und Pionierlaboren zugeteilt, also den Käufern, die in der Lage sind, mehrjährige Verträge in großem Umfang abzuschließen. Die Unternehmen mit dem dringendsten Bedarf, KI-Natives mit ambitionierten Zukunftsplänen aber Startup-Bilanzen, haben es am schwersten, diese zu sichern.
SWI Compute wurde für sie entwickelt. Es bietet europäischen KI-Unternehmen, KI-Laboren und Firmen einen dedizierten und bedarfsgerechten Zugang zu den KI-Fabriken von NVIDIA, in der Nähe ihrer Nutzer und ihrer Daten und unter europäischer Gerichtsbarkeit, sodass die nächste Generation von KI dort trainiert, optimiert und bereitgestellt werden kann, wo sie hergestellt wird. Der erste Kunde, eine in den USA ansässige KI-Inferenzplattform, hat bereits Kapazitäten vertraglich gesichert.
Die SWI Group begann 2020 mit Investitionen in Grundstücke, Energie und Rohbauten. Derzeit verfügt das Unternehmen über eine Stromerzeugungskapazität von 3,6 GW in Europa und den USA mit der stärksten Präsenz in Europa, wo sich seine fünf Standorte in Irland, im Vereinigten Königreich, in Dänemark, Spanien und Italien befinden – einer davon ist bereits an einen großen Hyperscaler vermietet. Die Gruppe entwickelt ihre eigenen Standorte, vom Netzanschluss bis zur Inbetriebnahme. Die Stromversorgung ist vertraglich gesichert und die Systeme sind bestellt.
Jeder SWI Compute-Standort ist auf NVIDIA-Referenzarchitekturen ausgelegt. Zukünftig wird SWI Compute seine KI-Fabriken mit der Full-Stack-Plattform NVIDIA DSX AI Factory entwickeln, bauen und betreiben, bei der Rechenleistung, Netzwerk, Stromversorgung und Kühlung als ein integriertes System konzipiert sind. Alle neuen Standorte ab 2027, beginnend mit dem britischen Campus, werden dem Referenzdesign der NVIDIA Vera Rubin DSX AI Factory folgen. Auf NVIDIA Vera Rubin NVL72 ermöglicht DSX bis zu 40 % mehr GPU-Kapazität bei gleichem Energiebudget.
Die erste Implementierung basiert auf NVIDIA Blackwell Ultra-Systemen, gefolgt von NVIDIA Vera CPU-Racks, die über NVIDIA Quantum-X800 InfiniBand und NVIDIA Spectrum-X Ethernet verbunden sind. SWI Compute hat aus dem OEM- und ODM-Ökosystem von NVIDIA seine Systempartner ausgewählt, darunter Delta Computers als Systemintegrator sowie branchenweit anerkannte Speicherpartner, um mehr als 8.000 GPUs zu liefern.
Eine KI-Fabrik verdient an drei Dingen: wie viele Token sie pro Megawatt produziert, wie viele Jahre sie diese produziert und wie viele verschiedene Aufgaben sie übernehmen kann. Durch kontinuierliche Softwareoptimierung bleiben die installierten Systeme auch Jahre nach ihrer Auslieferung noch rentabel. Über alle Workloads hinweg betreibt dieselbe Infrastruktur jede Art von KI in jeder Phase, vom Pretraining bis zur agentischen Inferenz – sowie Simulation, Datenverarbeitung und wissenschaftliches Rechnen. Für die Kunden von SWI Compute bedeutet das Kapazität, die stets auf dem neuesten Stand bleibt. Für die SWI Group ist es ein Vermögenswert, der dauerhaft produktiv bleibt.
„KI-Fabriken sind eine unverzichtbare Infrastruktur, die regionale Energie in Intelligenz und wirtschaftliche Chancen verwandelt", sagte Nico Caprez, Vice President, Global AI Infrastructure Growth bei NVIDIA. „SWI Compute setzt Europas Energie für das Ökosystem von KI-Experten, Laboren, Universitäten und Unternehmen ein. Auf NVIDIA-Referenzarchitekturen aufbauend und unter Verwendung von NVIDIA DSX für seine KI-Fabriken der nächsten Generation, schafft SWI Compute eine Infrastruktur, die produktiv, langlebig und anpassungsfähig ist und daher in der Lage, neue Kunden und Workloads zu bedienen und über Jahre hinweg Wert zu generieren."
Die erste KI-Fabrik markiert erst den Anfang der ambitionierten Expansionsstrategie von SWI Compute. Ab dem vierten Quartal 2027 soll die nächste Generation von KI-Standorten in ganz Europa in Betrieb gehen, wobei der Einsatz von Tausenden von GPUs geplant ist.
Der Wettbewerbsvorteil von SWI Compute liegt darin, dass die KI-Cloud-Infrastruktur auf einer bereits von der SWI Group kontrollierten Energiebasis aufgebaut wird, mit Zugriff auf eine Stromkapazität von bis zu 3,6 GW an 24 Standorten.
Dies versetzt SWI Compute in die Lage, schnell zu wachsen und die bestehende Energieinfrastruktur der Gruppe in eine KI-Cloud-Plattform der nächsten Generation zu verwandeln.
„Wir haben 2020 mit Investitionen in Land, Energie und Rohbauten begonnen. SWI Compute ist das letzte Puzzleteil und bietet eine vollständig integrierte Infrastruktur für die KI-Fabriken von NVIDIA. Die SWI Group ist heute ein transatlantisches, vertikal integriertes Unternehmen für digitale Infrastruktur, von der Netzanbindung bis zur GPU, und SWI Compute stellt diese Kapazität direkt den Kunden zur Verfügung, die sie am dringendsten benötigen", sagte Max-Hervé George, Gründer und CEO der SWI Group.
Informationen zu SWI Compute
SWI Compute ist ein in Europa ansässiger Anbieter von KI und Infrastruktur und Teil der SWI Group (Euronext Amsterdam: SWICH). SWI Compute vervollständigt den transatlantischen, vertikal integrierten KI-Stack der SWI Group durch die Bereitstellung von Rechendienstleistungen mit den europäischen Standorten von AiOnX und den US-Rechenzentren von SWI Digital. Mehr erfahren Sie unter www.swi-compute.com und www.aionx.com.
Informationen zur SWI Group
Die SWI Group (SWI Capital Holding Ltd) ist eine transatlantische Investmentgruppe, die mehr als 80 % ihres Kapitals in digitale Infrastruktur investiert und an der Euronext Amsterdam unter dem Tickersymbol SWICH notiert ist. Die aus dem Zusammenschluss von Icona und Stoneweg hervorgegangene Gruppe investiert ihr eigenes Kapital vorwiegend in digitale Infrastruktur, Immobilien und andere Private-Equity-Investitionen und verbindet dabei unternehmerischen Ansatz mit institutioneller Disziplin. Weitere Informationen finden Sie unter www.swi.com.

View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/swi-compute-tritt-aus-dem-stealth-modus-hervor-und-verwandelt-gigawatt-an-strom-in-nvidia-ki-fabriken-beginnend-in-europa-302919470.html
Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.
Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.
Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.
SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.