PROCOMER und 18 costa-ricanische Unternehmen erkunden auf der SIAL Paris neue Geschäftsmöglichkeiten für die Lebensmittelindustrie.

19.10.2026
  • Die Exporte der Lebensmittelindustrie Costa Ricas beliefen sich zwischen Januar und August 2026 auf insgesamt 1,938 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg um 8 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2025.

PARIS, 19. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Mit einem Produktsortiment, das von Trockenfrüchten und Tiefkühlkost bis hin zu Soßen und Konserven reicht, verfolgen die Handels- und Investitionsförderungsagentur von Costa Rica (PROCOMER) und 18 costa-ricanische Unternehmen neue Geschäftsmöglichkeiten mit internationalen Einkäufern auf der SIAL Paris 2026. Ihre Teilnahme zielt darauf ab, die Reichweite der costa-ricanischen Lebensmittelindustrie auf den europäischen Märkten zu erweitern.

Costa Rica at SIAL Paris

Die Messe, die vom 17. bis 21. Oktober im Messezentrum Paris Nord Villepinte in Frankreich stattfindet, bringt mehr als 8.000 Aussteller und 295.000 Branchenexperten zusammen, darunter Hersteller, Händler, Lieferanten und Einkäufer. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, costa-ricanische Produkte Unternehmen vorzustellen, die ein breites Spektrum an Märkten und Vertriebskanälen bedienen.

„Um unsere Präsenz auf internationalen Märkten auszubauen, müssen wir Produktinnovationen in höherwertige Exportprodukte umwandeln, die den sich wandelnden Bedürfnissen der Verbraucher gerecht werden. Bei PROCOMER arbeiten wir daran, diese Innovationskraft mit Geschäftsmöglichkeiten zu verbinden. SIAL Paris hilft uns dabei, besondere Produkte internationalen Einkäufern vorzustellen und Fortschritte in unserer Lebensmittelindustrie in neue Geschäftsfelder umzusetzen", sagte Laura López, CEO von PROCOMER.

Am Stand von essential COSTA RICA zeigt die Delegation, wie Zutaten wie Ananas, Banane, Maniok und Kochbanane in Lebensmittelprodukte in verschiedenen Formaten und für unterschiedliche Verwendungszwecke verarbeitet werden. Das Sortiment umfasst gefrorene und getrocknete Früchte, vorgekochte Maniok, Tostones, Mehle, scharfe Soßen, Fischkonserven, Säfte, Fruchtpürees, Kaffee, Kakao und abgefülltes Kokoswasser.

Während der gesamten fünftägigen Veranstaltung führen die teilnehmenden Unternehmen Geschäftstreffen durch und stellen potenziellen Käufern ihre Produkte vor. Ein Koch und ein Barista führen außerdem Vorführungen durch, die die Qualitäten costa-ricanischer Produkte und ihre vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten hervorheben. Diese Kochvorführungen und Verkostungen ermöglichen den Käufern, die Produkte aus erster Hand kennenzulernen und tragen zur Weiterentwicklung der Geschäftsgespräche bei.

Laut Daten von PROCOMER beliefen sich die Exporte der costa-ricanischen Lebensmittelindustrie zwischen Januar und August 2026 auf insgesamt 1,938 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 8 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2025.

Neben der Kontaktaufnahme mit potenziellen Kunden bietet die SIAL Paris Unternehmen die Möglichkeit, bestehende Einkäufer zu treffen und internationale Trends zu erkunden. Diese direkten Austausche liefern Erkenntnisse, die Unternehmen dabei helfen, ihre Geschäftsstrategien zu verfeinern und die Produktentwicklung auf spezifische Marktchancen auszurichten. Dadurch werden die Bemühungen von PROCOMER unterstützt, die internationale Reichweite der costa-ricanischen Lebensmittelindustrie zu erweitern.

 

 

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Notstrom statt Normalbetrieb: Brand in Berlin-Marzahn zwingt Unternehmen zur Übergangslösung

08.10.2026

Ein nächtlicher Brand unter einer Kabelbrücke im Berliner Stadtteil Marzahn hat zentrale Leitungen des städtischen Stromnetzes beschädigt und Ermittlungen wegen Brandstiftung ausgelöst. Nach Angaben der Polizei brannten in den frühen Morgenstunden unter einer Brücke an der Boxberger Straße Altreifen und Gerümpel. Ob das Feuer gezielt gelegt wurde, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Einsatzkräfte der Polizei sicherten am Brandort Spuren, um Hinweise auf die Ursache und mögliche Täter zu gewinnen.

Die Feuerwehr war gegen 4.00 Uhr alarmiert worden und ging zunächst von einem kleineren Einsatz aus. Erst vor Ort zeigte sich, dass die Flammen auf unter der Brücke verlegte Stromleitungen übergegriffen hatten. Ein großflächiger Stromausfall blieb nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zwar aus, die Leitungen wurden jedoch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass Teile der lokalen Versorgung umgestellt werden mussten.

Nach Angaben von Henrik Beuster, Sprecher von Stromnetz Berlin, mussten 19 gewerbliche Kunden vorübergehend vom regulären Netz getrennt werden. Seit etwa 9.00 Uhr würden sie über ein Notstromaggregat versorgt, sagte Beuster. Betroffen seien zwei 110.000-Volt-Hochspannungskabel sowie mehrere Mittelspannungsleitungen mit 10.000 Volt. Reparaturarbeiten an den beschädigten Trassen seien im Gange, konkrete Angaben zur Dauer der Instandsetzung lagen zunächst nicht vor.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält einen bloßen Zufall für unwahrscheinlich und spricht von einem möglichen gezielten Angriff auf die Infrastruktur. Die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung liefen zwar ergebnisoffen in alle Richtungen, betonte die GdP zugleich. In der Vergangenheit war es in Berlin wiederholt zu Angriffen auf Stromtrassen gekommen, die teils umfangreiche Stromausfälle nach sich zogen und nach damaligen Erkenntnissen linksextremistischen Tätergruppen zugerechnet wurden. Die aktuellen Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, ob und wie der jüngste Brand in Marzahn in ein solches Muster einzuordnen ist.