TAIPEI, 23. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Molicel, Pionier im Bereich der Ultrahochleistungszellen, stellte auf der Advanced Automotive Battery Conference (AABC) Europe 2026 seine technologische Führungsrolle unter Beweis und präsentierte das führende Modell INR-21700-P70X aus seiner PX-Serie. Diese Zelle der nächsten Generation wurde entwickelt, um die Lücke zwischen Lithium-Ionen-Batterien und Superkondensatoren zu schließen. Mit einer außergewöhnlichen Kapazität von 7.000 mAh, einer beeindruckenden Energiedichte von 340 Wh/kg und einer herausragenden Dauerentladungsrate von 30C setzt sie einen neuen Maßstab im Automobilbereich.

Diese umfassende taktische Neuausrichtung erfasst die globale Automobilindustrie, während sich das Wachstum bei reinen Elektrofahrzeugen (BEV) abkühlt. In ihrem Ausblick für das Jahr 2026 hebt die Internationale Energieagentur (IEA) diesen Wandel hervor und stellt fest, dass die Hersteller Hybridfahrzeugen aktiv Vorrang einräumen. Als Reaktion darauf prägt ein massiver Anstieg der Nachfrage nach Hybridfahrzeugen die Entwicklung in wichtigen Regionen neu: In den Vereinigten Staaten erreichten Hybridfahrzeuge laut CNBC bis Ende 2025 einen Anteil von fast 20 % am Neuwagenabsatz, während sie in Europa nach Angaben des International Council on Clean Transportation (ICCT) einen Marktanteil von 24 % eroberten. Gleichzeitig festigte die Region Asien-Pazifik ihre Marktführerschaft und erreichte einen Anteil von 51,67 % am weltweiten Marktwert für Hybridfahrzeuge über alle Segmente hinweg, einschließlich Mild-, Voll- und Plug-in-Hybride. Die dynamische Entwicklung in mehreren Regionen treibt den weltweiten Markt für Hybridfahrzeuge von 335,21 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf 570,78 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2034 an.
Diese Marktverschiebung hat die Anforderungen an Batterien grundlegend verändert. Hybridfahrzeuge der nächsten Generation erfordern eine beispiellose Synergie aus ausdauernder Energie und explosiver Leistung – ein Profil, das Molicel durch die Überwindung des traditionellen Kompromisses zwischen Leistung und Energiedichte erfüllt. Mit einer Spitzenleistung von 900 W über eine Dauer von 5 Sekunden ermöglicht der INR-21700-P70X eine sofortige Stromabgabe bei plötzlichen Überholmanövern sowie eine augenblickliche Leistungsaufnahme bei starkem regenerativem Bremsen. Darüber hinaus erreicht die Zelle beim Hochfahren auf hohe Ausgangsleistung eine beispiellose Leistungsschaltzeit von unter 200 Mikrosekunden. Diese Ansprechgeschwindigkeit entspricht im Wesentlichen der eines Superkondensators, wodurch das Fahrzeug hochfrequente Leistungsimpulse nahtlos verarbeiten kann, ohne dass es zu einem Leistungsabfall kommt.
„Die globale Automobilbranche durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Wandel, bei dem der Bedarf an sofort verfügbarer, hochfrequenter Spitzenleistung eine entscheidende Rolle spielt", sagte Casey Shiue, President von Molicel. „Unsere PX-Serie der nächsten Generation ist nicht nur eine schrittweise Weiterentwicklung; durch die Kombination der reaktionsschnellen Eigenschaften von Superkondensatoren mit der hohen Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien definieren wir neu, was Hybridantriebe in Bezug auf Leistung, Sicherheit und Lebensdauer leisten können."
Durch das Bestehen der äußerst strengen UL9540A-Prüfung zur thermischen Ausuferung – dem maßgeblichen internationalen Sicherheitsstandard für Energiespeichersysteme und kritische Strominfrastruktur – setzt Molicel einen neuen Sicherheitsmaßstab. Dank fortschrittlicher Einkristalltechnologie reduziert die Zelle die exotherme Wärmeabgabe im Vergleich zu herkömmlichen polykristallinen Materialien um fast 50 %. Entscheidend ist, dass die Zellen von Molicel bei extremen Belastungstests keinen gleichzeitigen, katastrophalen Ausbruch auslösen, sondern lediglich Rauch entwickeln, wodurch die Ausbreitung der Hitze erheblich verzögert und eingedämmt wird. Diese taktische Schutzmaßnahme bietet ein Höchstmaß an Sicherheit, das nicht nur von BBUs in missionskritischen Rechenzentren geschätzt wird, sondern nun auch als beispiellose Sicherheitsgarantie für Automobilhersteller dient, die Hybridfahrzeuge (HEVs) der nächsten Generation entwickeln.
Darüber hinaus sind die Batterien von Hybridfahrzeugen – im Gegensatz zu BEVs, die täglich tiefen Ladezyklen unterzogen werden – Hunderttausenden von schnellen, flachen Schwankungen ausgesetzt. Bei Tests, die diese Umgebung unter einem Superkondensator-Profil nachbildeten, behielt die PX-Serie von Molicel nach 1.000.000 Zyklen erstaunliche 96 % ihrer Kapazität bei (+10 °C für 10 s / -2 °C für 110 s, Abschalttemperatur 83 °C). Diese extreme Langlebigkeit gewährleistet, dass der Batterieantriebsstrang das Fahrzeug selbst überdauert, wodurch Bedenken hinsichtlich der Herstellergarantie ausgeräumt werden.
Durch die Kombination der herkömmlichen Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien mit der Reaktionsgeschwindigkeit im Mikrosekundenbereich, der geringen Wärmeentwicklung und der Lebensdauer von einer Million Zyklen eines Superkondensators unter Hochleistungs-Impulsbedingungen ist Molicel der führende Technologie-Enabler für den weltweiten Übergang zu Hybridfahrzeugen.
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Im Streit um die Behandlung sogenannter Heavy User im Mobilfunk hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) die Bundesnetzagentur vorläufig in die Schranken gewiesen. Die Bonner Aufsichtsbehörde hatte einem bundesweit tätigen Mobilfunkanbieter untersagt, Kunden mit unbegrenztem oder sehr großem Datenvolumen bei überlasteten Funkzellen mit geringerer Priorität zu bedienen. Diese Form der sogenannten Depriorisierung darf nach der einstweiligen OVG-Entscheidung vorerst weiter angewendet werden. Der Beschluss im Eilverfahren ist nicht anfechtbar.
Nach Auffassung des 13. Senats ist derzeit offen, ob die entsprechende Vertragsklausel des Anbieters mit europäischem Recht vereinbar ist. Im Kern geht es um die Frage, ob eine nachrangige Behandlung von Vielnutzern eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung von Kunden darstellt. Bevor in der Hauptsache entschieden wird, will das OVG Münster den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um eine Vorabentscheidung bitten. Damit wird der Konflikt um Datenpriorisierung und Netzmanagement auf die europäische Ebene verlagert.
Gegenstand des Verfahrens ist insbesondere, ob der Datentransport datenintensiver Anwendungen wie hochauflösendem Videostreaming während einer Netzüberlastung eingeschränkt oder verlangsamt werden darf. Der betroffene Mobilfunkanbieter sieht dies in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, um Kapazitäten in ausgelasteten Funkzellen zu steuern. Die Bundesnetzagentur hatte angeordnet, dass diese Klausel nicht umgesetzt werden darf und damit faktisch einen Riegel vor entsprechende Maßnahmen gegen Heavy User geschoben.
In der Vorinstanz hatte sich die Bundesnetzagentur noch durchgesetzt: Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Position der Behörde bestätigt. Das OVG änderte diese Entscheidung nun (Az. 13 B 1232/25) und gab dem Anbieter im Eilverfahren Recht. Mit der geplanten Vorlage an den EuGH dürfte der Fall Signalwirkung für die Auslegung europäischer Vorgaben zur Gleichbehandlung von Internetverkehr und zu den Spielräumen der Netzbetreiber beim Umgang mit stark belasteten Mobilfunkzellen entfalten.