ATHEN und LONDON, 23. Juli 2026 /PRNewswire/ -- METLEN hat über M Technologies eine exklusive Partnerschaftsvereinbarung mit dem in Zypern ansässigen Unternehmen HOUTRIS unterzeichnet, um neue industrielle Kapazitäten im Bereich Verteidigungssysteme in der Republik Zypern aufzubauen.

Die Vereinbarung sieht die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens in Zypern vor und stärkt die strategische industrielle Zusammenarbeit zwischen Griechenland und Zypern im Verteidigungsbereich weiter. Ziel ist es, zusätzliche Produktionskapazitäten in der Republik Zypern aufzubauen und die Fähigkeiten der zyprischen Industrie zur Herstellung, Integration und Wartung von Verteidigungsgütern auszubauen.
Die Partnerschaft wird die internationale Erfahrung, das Know-how und die fortschrittlichen industriellen Kapazitäten von M Technologies mit der langjährigen industriellen Expertise und den Fertigungskapazitäten von HOUTRIS in Zypern vereinen. Darüber hinaus sieht das Programm den Transfer von Know-how, den Aufbau von Fachkompetenzen und die weitere Stärkung der zyprischen Verteidigungsindustrie vor und unterstützt damit den schnelleren Aufbau von Kapazitäten zur Großserienfertigung integrierter Verteidigungssysteme.
Im Rahmen des europäischen SAFE-Programms wird das neue Unternehmen die Produktion von Militärfahrzeugen vorantreiben. Die beiden Unternehmen werden zudem weitere Möglichkeiten zur Herstellung, Integration, Unterstützung und Wartung von Verteidigungssystemen in Zypern und der gesamten Region ausloten, mit dem Ziel, eine langfristige Präsenz im Land, eine spürbare industrielle Präsenz und einen bedeutenden Mehrwert für die zyprische Wirtschaft zu etablieren.
M Technologies ist der Verteidigungszweig von METLEN und verfügt über umfangreiche Erfahrung bei der Umsetzung komplexer Programme in der Verteidigungsindustrie. Das Unternehmen leistet einen Beitrag zur Herstellung und Wartung fortschrittlicher Verteidigungssysteme, darunter Patriot-Systeme, Leopard-Panzer und Teile der FDI-HN-Fregatten (Belharra), und baut gleichzeitig strategische Partnerschaften mit führenden internationalen Verteidigungsunternehmen auf.
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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.