Meine akademische Geschichte mit China | Helwig Schmidt-Glintzer: Möglichkeit, Kreativität und Offenheit prägen die chinesische Kultur

28.05.2026

BEIJING, 29. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Ein Nachrichtenbericht von Global Times:

【Helwig Schmidt-Glintzer, deutscher emeritierter Professor für ostasiatische Literatur und Kultur an der Universität Göttingen】

Heute erlebe ich, dass es nach wie vor sehr schwierig ist, der Öffentlichkeit in Europa China verständlich zu machen. Es gibt so viele Vorurteile und so viele falsche Vorstellungen.

Ich hoffe, dass die Menschen spüren, dass die chinesische Kultur und die chinesische Tradition so reichhaltig sind. Die Möglichkeiten, die Kreativität und die Offenheit Chinas sind meiner Meinung nach immer noch charakteristisch für die chinesische Kultur. Dies ist ein großer Vorteil für die ganze Welt. 

Für uns in Europa wäre es besser, dies zu sehen und Chinastudien zu betreiben, so wie ich es seit mehr als 50 Jahren tue, immer neue Dinge zu lernen und meine Erkenntnisse und Ansichten zu korrigieren, und auch die Ansichten der anderen über China und auch über die Menschheit im Allgemeinen zu verstehen.

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CAR-Institut: 2,5 Milliarden Euro Zusatzkosten durch Trumps EU-Autozölle

04.05.2026

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.

Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.

Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.

Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.