Medline und WRAP feiern 10 Jahre Zusammenarbeit für verantwortungsvolle und nachhaltige Produktion

26.10.2026

Utrecht, Niederlande, 26. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Medline feiert das 10-jährige Bestehen seiner Zusammenarbeit mit Worldwide Responsible Accredited Production (WRAP) und blickt damit auf ein Jahrzehnt des kontinuierlichen Engagements für verantwortungsvolle Geschäftspraktiken, ethische Produktion und Integrität entlang der Lieferkette zurück.

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Die langjährige Zusammenarbeit unterstreicht die Bemühungen von Medline, Produkte verantwortungsbewusst herzustellen und gleichzeitig Fairness, Transparenz und Verantwortlichkeit in der gesamten Wertschöpfungskette zu fördern. Dieser Meilenstein spiegelt die Überzeugung von Medline wider, dass hochwertige Gesundheitsprodukte auf verantwortungsvollen Beschaffungs- und Produktionspraktiken basieren und die Wahrung grundlegender Menschenrechte entlang der gesamten Lieferkette von zentraler Bedeutung ist.

WRAP ist eine unabhängige globale Organisation, die sich für sichere, gesetzeskonforme, humane und ethische Arbeitsbedingungen in Produktionsstätten weltweit einsetzt. Durch Bewertungen und regelmäßige Audits sozialer Standards bietet die WRAP-Zertifizierung Herstellern einen anerkannten Rahmen, um ihr Engagement für eine verantwortungsvolle Produktion nachzuweisen und Transparenz sowie Verantwortlichkeit gegenüber Kunden und Geschäftspartnern zu stärken.

„Ich bin sehr stolz auf die Fortschritte, die wir in den vergangenen zehn Jahren gemeinsam mit WRAP erzielt haben. Unsere Zusammenarbeit hat dazu beigetragen, Qualität, Compliance und die Achtung der Arbeitnehmerrechte nachhaltig zu fördern", sagte Oliver Watts, Sustainability Director Medline EMEA. 

Die WRAP-Zertifizierung basiert auf zwölf Grundprinzipien, die unter anderem die Einhaltung von Gesetzen und Arbeitsvorschriften, das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit, Gesundheits- und Arbeitsschutz, Vergütung und Sozialleistungen, Arbeitszeiten, Nichtdiskriminierung, Vereinigungsfreiheit sowie Umweltverantwortung umfassen.

Gemeinsam tragen diese Standards dazu bei, eine widerstandsfähige und transparente Lieferkette zu fördern, ethisches Handeln zu unterstützen und das Vertrauen von Kunden, Mitarbeitenden, Lieferanten und lokalen Gemeinschaften zu stärken.

„ Die Zusammenarbeit, das Vertrauen und das Engagement von Medline für soziale Compliance waren entscheidend für unseren gemeinsamen Erfolg in der Medizinproduktebranche. Gemeinsam haben wir ethische Arbeitspraktiken gestärkt, das Leben und Wohlbefinden von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern verbessert und eine solide Grundlage für nachhaltiges Wachstum geschaffen.", sagte Hong Mei, AVP, Program Integrity bei WRAP.

Über Medline

Medline ist einer der führenden Anbieter von medizinisch-chirurgischen Produkten und Supply-Chain-Lösungen für alle Bereiche des Gesundheitswesens. Mit einem umfassenden Produktportfolio, einer leistungsfähigen Lieferkette und klinischen Lösungen unterstützt Medline Gesundheitseinrichtungen dabei, ihre klinischen, finanziellen und operativen Ziele zu erreichen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Northfield, Illinois, beschäftigt weltweit mehr als 45.000 Mitarbeitende und ist in über 100 Ländern vertreten. 

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website unter www.medline.eu.

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Berliner Linke in der Kritik: Koalitionsgespräche scheitern vorerst am Antisemitismus-Thema

08.10.2026

Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.

Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.

Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.

SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.