Lupin gibt sein Debüt auf dem chinesischen Markt
MUMBAI, Indien, und PEKING, 22. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Der globale Pharmakonzern Lupin Limited (Lupin) (BSE: 500257) (NSE: LUPIN) (REUTERS: LUPIN.BO) (BLOOMBERG: LPCIN) gab heute bekannt, dass Chinas National Medical Products Administration den verkürzten Zulassungsantrag für Oseltamivirphosphat genehmigt hat, den Lupin in Partnerschaft mit Yabao Pharmaceuticals, einem führenden Unternehmen auf dem chinesischen Markt für Kinderarzneimittel, gestellt hat. Damit bringt Lupin erstmals ein Produkt auf den chinesischen Markt. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der globalen Expansion des Unternehmens.

Oseltamivirphosphat-Suspension zum Einnehmen, 6 mg/ml, wird eingeführt und vermarktet, um den Zugang zu erweitern, insbesondere für die pädiatrische Anwendung. Damit baut Lupin seine globale Präsenz aus und bekräftigt sein Bestreben, Patienten und Kindern, die sie benötigen, hochwertige, erschwingliche Arzneimittel bereitzustellen.
Oseltamivirphosphat-Suspension zum Einnehmen, 6 mg (Base)/ml, ist indiziert:
Fabrice Egros, Leiter für Unternehmensentwicklung bei Lupin, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass wir die Zulassung für Oseltamivir-Suspension zum Einnehmen in China erhalten haben. Dies ist ein strategischer Schritt für unseren Eintritt in einen der weltweit größten Pharmamärkte. Er spiegelt unser gemeinsames Engagement wider, den Zugang zu hochwertigen, erschwinglichen Therapien zu erweitern, insbesondere in der pädiatrischen Versorgung. Wir freuen uns darauf, durch unsere Partnerschaft eine stärkere Präsenz in diesem Markt aufzubauen."
Wei Ren, Präsident von Yabao, sagte: „Wir freuen uns, die offizielle Zulassung von Oseltamivir-Suspension zum Einnehmen in China bekannt zu geben. Sie markiert einen wichtigen Meilenstein in unserer Partnerschaft mit Lupin. Sie unterstreicht Yabaos Einsatz für hochwertige Kinderarzneimittel und zeigt unsere starke Zusammenarbeit. Wir werden unser F&E-Portfolio für Arzneimittel gegen chronische Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen weiter ausbauen, um unsere Geschäftstätigkeit gemeinsam voranzubringen."
Informationen zu Lupin
Lupin Limited ist ein weltweit führendes Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Mumbai, Indien, dessen Produkte in über 100 Märkten vertrieben werden. Lupin ist auf pharmazeutische Produkte spezialisiert, darunter Marken- und Generikaformulierungen, komplexe Generika, biotechnologische Produkte sowie pharmazeutische Wirkstoffe. Das Unternehmen genießt weltweit das Vertrauen von medizinischen Fachkräften sowie Verbrauchern und verfügt in Indien sowie in den USA über eine starke Position in verschiedenen Therapiebereichen, darunter Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Infektionskrankheiten, Magen-Darm-Erkrankungen, das zentrale Nervensystem und Frauengesundheit. Lupin verfügt weltweit über 15 hochmoderne Produktionsstätten und 7 Forschungszentren sowie über 24 000 engagierte Beschäftigte. Lupin setzt sich mit seinen Tochtergesellschaften Lupin Diagnostics, Lupin Digital Health und Lupin Manufacturing Solutions für die Verbesserung der Gesundheit von Patienten ein.
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Informationen zu Yabao
Yabao Pharmaceutical Co. (Shanghai Stock Exchange 600351) ist ein führendes chinesisches Pharmaunternehmen mit vollständig integrierter Entwicklung, Herstellung und Vermarktung in China. Yabao verfolgt derzeit die strategische Entwicklung innovativer Arzneimittel als Ergänzung zu seinem gut etablierten Geschäft mit modernen Arzneimitteln der traditionellen chinesischen Medizin und chemischen Generika. Neben starken klinischen und regulatorischen Kompetenzen verfügt Yabao über ausgeprägte Fähigkeiten in der Formulierungs- und Wirkstoffproduktion und erfüllt die Anforderungen der guten Herstellungspraxis (cGMP), wobei zwei Produktionsstätten von der US FDA bzw. einer europäischen Behörde zugelassen wurden. Weitere Informationen zu Yabao Pharmaceutical Co. finden Sie auf www.yabao.com.cn
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In Thüringen ist ein großangelegtes Forschungsprojekt zur nächsten Generation der Nanostrukturierung gestartet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena entwickeln gemeinsam eine Hochpräzisionsmaschine, die Nanostrukturen auf Flächen von bis zu einem Quadratmeter erzeugen und vermessen soll. Die geplante 3D-Nanolithographie- und Nanomessmaschine (3D-NLM) soll dabei eine Positionierungsgenauigkeit erreichen, die kleiner ist als ein Atom. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt die erste Projektphase bis 2027 im Rahmen des Programms „Neue Geräte für die Forschung“ mit vier Millionen Euro.
Mit dem Vorhaben zielt das Konsortium auf eine Größenordnung, die bestehende Anlagen deutlich übertrifft. Bisher lassen sich hochpräzise Nanostrukturen auf photonischen Bauteilen nach Angaben der Projektbeteiligten nur bis zu einem Durchmesser von etwa 30 Zentimetern zuverlässig herstellen. Die neue Anlage soll Bearbeitungen und Messungen von Bauteilen mit Kantenlängen von bis zu einem Meter ermöglichen – und damit eine mehr als dreifache Vergrößerung der nutzbaren Fläche erschließen. Die Entwicklungsarbeiten an der Maschine sind angelaufen; das Gesamtprojekt ist in drei Phasen bis 2032 angelegt.
Nanostrukturen gelten seit rund zwei Jahrzehnten als Schlüsseltechnologie, weil sie Licht gezielt beeinflussen können, indem sie dessen Wellenlänge und Ausbreitung steuern. Solche Strukturen finden sich bereits heute in großflächigen Bauteilen, etwa in Displays moderner Fernsehgeräte, die auf Nanotechnologie basieren. Nach Einschätzung der Forscherinnen und Forscher reicht die Genauigkeit bestehender industrieller Lösungen jedoch nicht aus, um künftige Anforderungen in zentralen wissenschaftlichen und technologischen Anwendungsfeldern zu erfüllen.
Die in Thüringen entstehende 3D-NLM soll genau diese Lücke adressieren. Perspektivisch könnte die Maschine zur Fertigung und Charakterisierung elektronischer und photonischer Schaltkreise ebenso eingesetzt werden wie zur Herstellung von Hochleistungsoptiken für die Erdbeobachtung. Auch in der Energieforschung sehen die Projektpartner potenzielle Einsatzfelder. Durch die Kombination aus großflächiger Bearbeitung und atomnaher Präzision erhoffen sich die Beteiligten einen technologischen Sprung, der sowohl der Grundlagenforschung als auch der Entwicklung neuer Komponenten in der Optik- und Elektronikindustrie zugutekommen könnte.