CHAM, Schweiz, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Landis+Gyr Group AG (SIX: LAND), ein global führender Anbieter integrierter Energiemanagement-Lösungen, veröffentlichte heute seine ungeprüften Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2025, das am 31. März 2026 endete.

Alle Angaben beziehen sich auf die weitergeführten Geschäftsbereiche des Unternehmens, welche die Segmente Americas und Asia Pacific umfassen. Die Ergebnisse des EMEA-Segments und bestimmte andere nicht zum Kerngeschäft gehörende Geschäftsbereiche werden als nicht fortgeführte Geschäftsbereiche ausgewiesen.
4. Quartal Geschäftsjahr 2025
Geschäftsjahr 2025
Strategie und Ausblick
«Im Geschäftsjahr 2025 haben wir sowohl unsere strategischen Transformationsziele als auch unsere operativen Ziele umgesetzt. Im April 2026 erreichten wir mit dem Abschluss der Veräusserung unseres EMEA-Geschäfts einen wichtigen Meilenstein bei der Transformation von Landis+Gyr. Landis+Gyr ist nun ein fokussiertes globales Unternehmen mit deutlich verbesserter Rentabilität und Cashflow-Generierung. Im Vergleich zur Struktur von Landis+Gyr im Jahr 2024 haben wir die EBITDA-Marge um 450 Basispunkte verbessert. Darüber hinaus freue ich mich sehr über den anhaltenden Erfolg unserer Teams und das starke Momentum unserer führenden Grid-Edge-Technologie bei unseren Kunden, was sich im soliden Auftragseingang im Geschäftsjahr 2025 widerspiegelt. Mit einem Auftragsbestand von fast USD 4 Milliarden und den umgesetzten strategischen Initiativen starten wir mit einer starken Grundlage für nachhaltige Wertschöpfung in das Geschäftsjahr 2026», sagte Peter Mainz, Chief Executive Officer von Landis+Gyr.
Davinder Athwal, Chief Financial Officer von Landis+Gyr, kommentierte: «Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2025 spiegeln die konsequente Umsetzung und die anhaltenden Fortschritte bei der Stärkung unserer Organisations- und Kostenstruktur wider. Im Geschäftsjahr 2025 haben wir rund USD 70 Millionen Kapital an unsere Aktionäre zurückgeführt, und wir beabsichtigen, die Kapitalrückführungen in diesem Jahr weiter zu erhöhen. Mit Blick auf die Zukunft erwarten wir, dass sich die positiven Trends fortsetzen werden, auch wenn unser projektgetriebenes Geschäft aufgrund des Übergangs zwischen grossen Projekten zu Fluktuationen von Quartal zu Quartal führen kann. Für das Geschäftsjahr 2026 gehen wir von einem Nettoumsatz zwischen USD 1'075 und 1'125 Millionen sowie einer verbesserten bereinigten EBITDA-Marge zwischen 14.5% und 15.5% aus und erwarten eine deutliche Verbesserung des Cashflow-Profils. Basierend auf dem starken Auftragsbestand erwarten wir bis zum Geschäftsjahr 2028 eine jährliche Umsatzwachstumrate (CAGR) im mittleren einstelligen Prozentbereich, wobei das bereinigte EBITDA etwa doppelt so stark wächst.»
Lesen Sie hier die vollständige Ad-hoc-Mitteilung im Detail.
Über Landis+Gyr
Landis+Gyr ist ein global führender Anbieter integrierter Energiemanagement-Lösungen. Wir messen und analysieren die Energienutzung, um aussagekräftige Analytics für das Management von intelligenten Netzen und Infrastrukturen zu erstellen, die es Versorgungsunternehmen und Verbrauchern ermöglichen, den Energieverbrauch zu senken. Unser innovatives und bewährtes Portfolio aus Software, Dienstleistungen und intelligenter Sensortechnologie ist ein wichtiger Faktor für die Dekarbonisierung des Netzes. Weitere Information finden Sie unter www.landisgyr.com.
[1] Für eine Überleitung der Non-GAAP-Kennzahlen siehe «Zusätzliche Abstimmungen und Definitionen» im Anhang dieser Ad-hoc-Mitteilung.
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Eine große Mehrheit der Bundesbürger stellt sich laut einer neuen Erhebung gegen mögliche Einschnitte bei den Leistungen der Pflegeversicherung. 77 Prozent der erwachsenen Bevölkerung halten es für überhaupt oder eher nicht akzeptabel, den Zugang zu Pflegegraden zu erschweren. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des Sozialverbands VdK hervor, die Mitte April unter mehr als 2.300 Menschen durchgeführt wurde.
Die Befragten reagierten insbesondere sensibel auf Vorschläge, die Einstufung in einen höheren Pflegegrad zu verschärfen: 72 Prozent lehnen dies ab. Auch Kürzungen bei den Leistungen im niedrigsten Pflegegrad stoßen auf deutliche Vorbehalte. 71 Prozent bewerten eine Reduzierung der Leistungen in Pflegegrad 1 als überhaupt oder eher nicht akzeptabel. Nach Einschätzung des VdK könnten hiervon etwa Zuschüsse für den Hausnotruf oder für Pflegehilfsmittel betroffen sein. 55 Prozent äußerten sich zudem ablehnend zu möglichen Zusammenfassungen und Deckelungen von Leistungen.
Die Diskussion über die künftige Finanzierung der Pflegeversicherung läuft vor dem Hintergrund spürbarer Haushaltszwänge. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte bereits im Dezember Reformoptionen skizziert. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verwies damals auf begrenzte Mittel, die zielgerichteter eingesetzt werden müssten, und kündigte eine grundlegende Finanzreform der Pflegeversicherung bis Ende 2026 an. Die bestehenden Leistungen sollen dabei nach ihren Worten kritisch überprüft werden.
Im April stellte Warken Pläne für eine Pflegereform für Mitte Mai in Aussicht. Nach ihren Angaben klafft allein im kommenden Jahr eine Finanzierungslücke von sechs Milliarden Euro in der Pflegeversicherung. Die Ministerin betonte zugleich, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht allein lassen zu wollen. Parallel dazu hatte das Bundeskabinett erst kürzlich Gesetzesplänen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung zugestimmt, die für gesetzlich Versicherte höhere Zuzahlungen und Leistungseinschnitte vorsehen – ein Signal, dass der finanzielle Spielraum im Gesundheitswesen insgesamt enger wird.