IMOU bringt IMOU SENSE™ auf den Markt: Smart Security - von der Erkennung zum echten Szenenverständnis

22.10.2026

IMOU SENSE, die neue KI-Technologiemarke von IMOU, verbindet benutzerdefinierte Überwachungsszenarien, kontextbezogene Ereignisanalyse und intelligente Warnmeldungen, damit sich Nutzer auf relevante Sicherheitsereignisse konzentrieren können, anstatt sich durch einen ständigen Strom von Benachrichtigungen kämpfen zu müssen.

BERLIN, 22. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Sicherheitskameras sind zunehmend in der Lage, Personen, Fahrzeuge und Bewegungen zu erkennen. Doch mehr Erkennung bedeutet nicht immer auch wertvollere Informationen. Alltägliche Aktivitäten im Haushalt können wiederholte Benachrichtigungen auslösen, sodass Nutzer die Warnmeldungen durchsehen müssen, um die wirklich wichtigen Ereignisse zu finden.

IMOU, eine globale Marke für intelligente Sicherheit, gab heute die Einführung von IMOU SENSE bekannt, seiner ersten KI-Technologiemarke. Aufbauend auf einer mehrschichtigen KI-Architektur setzt IMOU SENSE fortschrittliche KI-Fähigkeiten in praktischere Erfahrungen bei der Heimaüberwachung um. IMOU SENSE geht über die einfache Erkennung hinaus, indem es Überwachungsszenarien, Ereignisanalyse und intelligente Informationsdienste miteinander verbindet.

„Sicherheitskameras sind schon seit Langem in der Lage, zu erkennen, was sich vor ihnen befindet. Der nächste Schritt besteht darin, den Nutzern zu helfen, besser zu verstehen, was diese Erkennungen im Kontext bedeuten", sagte Ding, CTO bei IMOU.

Szenariobasierte KI für eine aussagekräftigere Überwachung

IMOU SENSE ermöglicht es Nutzern, ihre Überwachungsszenarien, Hauptziele und Schlüsselereignisse über die IMOU-App zu definieren. Von der Überwachung von Haustieren über die Unterstützung bei der Erkennung von Aktivitäten älterer Familienmitglieder bis hin zur Identifizierung sicherheitsrelevanter Ereignisse im gesamten Haus ist das System darauf ausgelegt, sich auf das zu konzentrieren, was für jeden Haushalt wichtig ist.

Das System vereint fünf KI-Funktionen:

  • Kontextbezogene Sicherheitswarnungen: Kategorisiert Ereignisse dynamisch nach Risikostufe; es eskaliert Sicherheitsbedrohungen mit hoher Priorität sofort, während weniger wichtige Ereignisse in einem täglichen Zusammenfassungsbericht protokolliert werden.
  • Intelligenter Alarmfilter: Reduziert die Benachrichtigungsflut erheblich, indem sich wiederholende und irrelevante Bewegungsauslöser herausgefiltert oder zusammengefasst werden.
  • Aussagekräftige Warnmeldungen in natürlicher Sprache: Liefert aussagekräftige Benachrichtigungen in verständlicher Sprache, die weit über generische Bewegungswarnungen hinausgehen und nuancierte Kontextinformationen bieten.
  • KI-gestützte Videosuche: Diese Funktion basiert auf großen Sprachmodellen (LLMs) und ermöglicht es Nutzern, bestimmte Aufzeichnungen mithilfe intuitiver Text- oder Sprachabfragen zu finden, wodurch die manuelle Durchsicht stundenlanger Aufzeichnungen entfällt.
  • Strukturierte Tagesberichte: Sie fasst wichtige Ereignisse und Aktivitätstrends zusammen, um einen übersichtlichen Überblick über die Sicherheit im Haushalt und Risikomuster zu bieten.

Zusammen sollen diese Funktionen den Nutzern helfen, über häufige, isolierte Erkennungswarnungen hinauszugehen und ein klareres Verständnis der relevanten Aktivitäten im Haushalt, gezieltere Benachrichtigungen sowie einen einfacheren Zugriff auf wichtige Aufzeichnungen zu erlangen. Beispielsweise können Nutzer bei der Überwachung älterer Menschen Benachrichtigungen über erkannte Stürze oder längere Phasen der Inaktivität erhalten. Aktivitätsinformationen und verfügbare Sicherheitskennzahlen lassen sich zudem in Tagesberichten zusammenfassen, was Familienmitgliedern hilft, Ereignisse effizienter zu überprüfen. Es benachrichtigt Familienmitglieder umgehend und fasst Aktivitätsmuster sowie Sicherheitskennzahlen des Haushalts in einem Tagesbericht zusammen.

Eine mehrschichtige KI-Architektur mit Fokus auf Datenschutz

IMOU SENSE kombiniert cloudbasierte große KI-Modelle, Edge-Computing und Inferenz auf Geräteebene, um verschiedene Überwachungsaufgaben zu unterstützen. Cloudbasierte Modelle unterstützen geräteübergreifende Szenario-Analyse, komplexe Ereignisinterpretation und Videosuche in natürlicher Sprache. Kompatible Smart-Hub- und NVR-Geräte können quantisierte Modelle lokal ausführen. Kameras und Smart Locks nutzen chipoptimierte Inferenzmodule für die lokale Analyse auf unterstützten Geräten.

Durch die Verteilung von KI-Aufgaben auf verschiedene Ebenen ist die Architektur darauf ausgelegt, KI-Fähigkeiten, Verarbeitungseffizienz und Datenschutz in Einklang zu bringen.

IMOU verpflichtet sich zum Schutz der Privatsphäre im Haushalt und zur Einhaltung geltender Datenschutzgesetze, einschließlich der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Der Datenschutz ist ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung und Anwendung der KI-Technologien von IMOU und trägt zu einem sichereren Smart-Security-Erlebnis bei.

Yeemo: Ein KI-Assistent für einfachere App-Interaktionen

Neben IMOU SENSE stellt IMOU Yeemo vor, einen in die IMOU-App V10.0 integrierten KI-Assistenten. Nutzer können in natürlicher Sprache um Hilfe bei unterstützten Aufgaben bitten, beispielsweise beim Auffinden einer Aufzeichnung, beim Suchen einer Einstellung oder bei der Navigation durch App-Funktionen. Yeemo wurde entwickelt, um gängige Interaktionen zu vereinfachen und die Notwendigkeit einer manuellen Menüführung zu reduzieren.

Information zu IMOU

IMOU wurde 2015 gegründet und entwickelt intelligente Sicherheitsprodukte und -dienste, darunter Sicherheitskameras, Smart Locks, Smart Hubs und Netzwerk-Videorekorder. Die Produkte des Unternehmens sind in mehr als 150 Ländern erhältlich. IMOU entwickelt weiterhin Technologien, die intelligente Sicherheit zugänglicher und nützlicher machen sollen.

Medienkontakt: branding@imou.com Weitere Informationen: [IMOU SENSE]

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Wissenschaftspakt zahlt sich aus: Rhein-Main- und Ruhr-Verbund rücken auf

08.10.2026

Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.

Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.

Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.

In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.