Hi3D V1.0 wird Open Source: Das erste produktionserprobte Open-Source-KI-3D-Modell

24.10.2026

PEKING, 24. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Hi3D gab heute die Open-Source-Veröffentlichung von Hi3D V1.0 (ehemals Sparc3D) bekannt und stellt damit sein produktionserprobtes KI-3D-Modell allen Entwicklern, Forschern und Unternehmen zur Verfügung. Benutzer können online auf den Quellcode und die Modellgewichte zugreifen und kostenlos 3D-Modelle auf der offiziellen Hi3D-Website generieren.

Entwickelt für reale 3D-Workflows

Hi3D V1.0 (ehemals Sparc3D) erlangte im Jahr 2025 Anerkennung für seine hochauflösenden 3D-Geometriemodellierungsfunktionen. Aufbauend auf diesem Modell erweiterte das Hi3D -Team den Trainingsdatensatz und testete ihn in realen Produktionsabläufen, um seine praktische Anwendbarkeit vor der Open-Source-Veröffentlichung zu verbessern.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  • Schulungen in größerem Umfang: Der Trainingsdatensatz wurde von etwa 500.000 auf zwei Millionen kuratierte 3D-Objekte erweitert.
  • Geometrie-Rekonstruktion: Erweitert die progressive Geometrie-Rekonstruktion auf eine effektive Sparse-Grid-Auflösung von bis zu 1536³.
  • Strukturelle Konsistenz: Erhält feine Strukturen und betont die geometrische Konsistenz aus verschiedenen Blickwinkeln.
  • Praktische Anwendbarkeit: Erzielte die höchsten Werte für Wiedergabetreue und Detailreichtum in der berichteten Evaluierung sowie eine Schnittgenauigkeit von 90 %.

Eine offene Grundlage für industrielle Innovationen

Durch die Veröffentlichung von Hi3D V1.0 als Open Source bietet Hi3D eine gemeinsame technische Grundlage für eine breite Palette von Anwendungen, darunter 3D-Druck, Produkt- und E-Commerce, Industriedesign, VR/AR/XR, Animation und Film und vieles mehr. Unternehmen und Entwickler können die private Bereitstellung erkunden, das Modell in bestehende Arbeitsabläufe integrieren und unter der entsprechenden Lizenz spezialisierte Produkte und Dienstleistungen entwickeln.

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Vom offenen Modell zum schöpferzentrierten 3D-Ökosystem

Das Open-Source-Modell ist Teil der umfassenderen Vision von Hi3D, eine grundlegende Infrastruktur für die KI-gestützte 3D-Erstellung aufzubauen.

Hi3D entwickelt seine hauseigene Modelltechnologie kontinuierlich weiter. Hi3D V3.0, das als erstes kommerziell erhältliches KI-3D-Modell mit einer Voxelauflösung von 2048³ vorgestellt wurde, liefert feinere geometrische Details, kohärentere komplexe Strukturen und eine verbesserte Texturqualität.

Mit den Bedürfnissen der Kreativen im Vordergrund hat Hi3D den Hi3D Agent, einen 3D-Agenten, der speziell für Kreative entwickelt wurde, sowie die Hi3D MCP-Integration eingeführt. Hi3D Agent kombiniert die Logik großer Sprachmodelle (LLMs) und die Nutzung von Werkzeugen mit dem proprietären 3D-Modell von Hi3D, um Arbeitsabläufe zu vereinfachen und technische Hürden zu senken, damit sich Kreative auf ihre Kreationen konzentrieren können. Durch die Hi3D MCP-Integration werden die Funktionen von Hi3D externen Agenten und Anwendungen zugänglich gemacht.

Parallel zur Veröffentlichung als Open Source kündigte Hi3D auch eine Reduzierung des Kreditverbrauchs um über 50 % an, wodurch die Hürden für die 3D-Erstellung gesenkt und mehr Kreative in die Lage versetzt werden, ihre Ideen zum Leben zu erwecken.

Kontakt

Yasmin Zhang

zhangyejinjin@mathmagical.com 

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.