Gemeinsam die Zukunft gestalten! Was internationale Gäste beim Treffen der lokalen Führungskräfte aus China 2026 sowie während der Shandong-Partnerstädtewoche sagten

02.06.2026

JINAN, China, 2. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Vom 25. bis 29. Mai 2026 fanden das 7. Treffen der Kommunalpolitiker aus China sowie die „Shandong International Friendship Cities Cooperation and Exchange Week 2026" statt, die von der Volksregierung der Provinz Shandong, dem Sekretariat für die Zusammenarbeit zwischen China und den mittel- und osteuropäischen Ländern sowie der Vereinigung der Provinzgouverneure Chinas ausgerichtet wurden. Mehr als 600 chinesische und internationale Gäste aus 44 Ländern sowie aus 15 Provinzen, autonomen Regionen und Städten Chinas kamen in Shandong zusammen, um die Zusammenarbeit voranzutreiben, Chancen zu nutzen und gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Aus welchen Ländern kamen die Gäste? Was waren ihre Eindrücke von Shandong? Und welche Bereiche der Zusammenarbeit und des Austauschs haben sie zu dieser Veranstaltung geführt? Reporter des Shandong International Communication Center führten mit den internationalen Gästen ein rasantes Frage-Antwort-Gespräch, bei dem Schlüsselbegriffe der Städtepartnerschaftszusammenarbeit Shandongs mit Mittel- und Osteuropa im Mittelpunkt standen.

 

 

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Reformkurs in der Pflegepolitik: Kostenargument überzeugt Mehrheit bislang nicht

04.05.2026

Eine große Mehrheit der Bundesbürger stellt sich laut einer neuen Erhebung gegen mögliche Einschnitte bei den Leistungen der Pflegeversicherung. 77 Prozent der erwachsenen Bevölkerung halten es für überhaupt oder eher nicht akzeptabel, den Zugang zu Pflegegraden zu erschweren. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des Sozialverbands VdK hervor, die Mitte April unter mehr als 2.300 Menschen durchgeführt wurde.

Die Befragten reagierten insbesondere sensibel auf Vorschläge, die Einstufung in einen höheren Pflegegrad zu verschärfen: 72 Prozent lehnen dies ab. Auch Kürzungen bei den Leistungen im niedrigsten Pflegegrad stoßen auf deutliche Vorbehalte. 71 Prozent bewerten eine Reduzierung der Leistungen in Pflegegrad 1 als überhaupt oder eher nicht akzeptabel. Nach Einschätzung des VdK könnten hiervon etwa Zuschüsse für den Hausnotruf oder für Pflegehilfsmittel betroffen sein. 55 Prozent äußerten sich zudem ablehnend zu möglichen Zusammenfassungen und Deckelungen von Leistungen.

Die Diskussion über die künftige Finanzierung der Pflegeversicherung läuft vor dem Hintergrund spürbarer Haushaltszwänge. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte bereits im Dezember Reformoptionen skizziert. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verwies damals auf begrenzte Mittel, die zielgerichteter eingesetzt werden müssten, und kündigte eine grundlegende Finanzreform der Pflegeversicherung bis Ende 2026 an. Die bestehenden Leistungen sollen dabei nach ihren Worten kritisch überprüft werden.

Im April stellte Warken Pläne für eine Pflegereform für Mitte Mai in Aussicht. Nach ihren Angaben klafft allein im kommenden Jahr eine Finanzierungslücke von sechs Milliarden Euro in der Pflegeversicherung. Die Ministerin betonte zugleich, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht allein lassen zu wollen. Parallel dazu hatte das Bundeskabinett erst kürzlich Gesetzesplänen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung zugestimmt, die für gesetzlich Versicherte höhere Zuzahlungen und Leistungseinschnitte vorsehen – ein Signal, dass der finanzielle Spielraum im Gesundheitswesen insgesamt enger wird.