Von Kochi bis zum BRICS-Gipfel: EyeROV entwickelt einheimische Meerestechnologie mit globalen Ambitionen.
KOCHI, Indien, 18. September 2026 /PRNewswire/ -- Ein in Kochi entwickelter Unterwasserroboter stand kürzlich im Mittelpunkt einer Präsentation vor einigen der weltweit prominentesten Politiker. Hinter der Technologie steht EyeROV, ein indisches Deep-Tech-Unternehmen, das daran arbeitet, Unterwasserinspektionen und maritime Einsätze sicherer und effizienter zu gestalten.

Auf der Bharat Innovates Exposition, die vom Ministry of Education im Rahmen des BRICS-Gipels in Neu-Delhi organisiert wurde, wurde der EyeROV-Pavillon vom Premierminister von Indien, Shri Narendra Modi, dem Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, dem Präsidenten Chinas, Xi Jinping, dem Präsidenten des Iran, Masoud Pezeshkian, dem Präsidenten Indonesiens, Prabowo Subianto, und dem Präsidenten Südafrikas, Cyril Ramaphosa, besucht.
Mitbegründer und CEO Johns T Mathai führte die ROV-Technologie (Remotely Operated Vehicle) des Unternehmens vor und erläuterte, wie Unterwasserroboter bei der Inspektion von Infrastruktur, im Verteidigungsbereich, bei der maritimen Sicherheit und in der wissenschaftlichen Forschung zum Einsatz kommen können.
Technologie für die Welt unter der Wasseroberfläche
Staudämme, Brücken, Häfen und Offshore-Anlagen sind auf Strukturen angewiesen, die unter Wasser oft schwer zugänglich und schwer zu inspizieren sind. EyeROV entwickelt Robotersysteme und intelligente Unterwasserlösungen, die Betreibern helfen, diese Umgebungen zu untersuchen, Daten zu sammeln und fundierte Entscheidungen zur Instandhaltung zu treffen.
Das Portfolio umfasst ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge (ROVs), autonome Unterwasserfahrzeuge (AUVs), unbemannte Oberflächenfahrzeuge (USVs), spezialisierte maritime Inspektionssysteme sowie KI-gestützte Datenanalysen.
Zu diesem Austausch sagte Johns T Mathai: „Es ist eine große Ehre, dem Premierminister Narendra Modi ji und den Staats- und Regierungschefs aus aller Welt auf dem BRICS-Gipfel unsere einheimische Meeresrobotik-Technologie präsentieren zu dürfen. Diese Interaktion unterstreicht das immense Potenzial indischer Deep-Tech-Start-ups auf der Weltbühne, während wir weiterhin die Grenzen in den Bereichen Unterwasserrobotik, Sicherheit und Infrastrukturinspektion erweitern."
In Indien hergestellt, mit globalen Ambitionen
Für EyeROV (IROV Technologies Pvt. Ltd.) mit Hauptsitz in Kochi, Kerala, stellt die Messe einen Meilenstein in einem umfassenderen Bestreben dar: durch einheimische Technik zu einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Meeresrobotik zu werden und einen Beitrag zu „Make in India" zu leisten.
Während das Unternehmen seine Präsenz auf internationalen Märkten ausbaut, liegt sein Fokus weiterhin auf der Entwicklung von Technologien, die praktische Herausforderungen in den Bereichen Verteidigung, Energie, Infrastruktur, maritime Sicherheit und Meeresforschung angehen.
Weitere Informationen finden Sie unter eyerov.com.
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.