BMI Korea, der seit 30 Jahren in Korea als Hochdruckreinigungsspezialist tätige Ingenieur, sagt, der Engpass liege nicht in der Abholung, sondern in der Reinigung.
HWASEONG, Südkorea, 10. September 2026 /PRNewswire/ -- Aus 12. Februar 2028: Gastronomiebetriebe in der EU, die Speisen zum Mitnehmen anbieten, müssen im Rahmen eines formellen Wiederverwendungssystems wiederverwendbare Verpackungen bereitstellen. Bei Nichteinhaltung drohen Geldstrafen und Marktbeschränkungen. Doch eine Frage bleibt offen: Wer spült die Millionen Tassen, die derzeit im europäischen Wirtschaftskreislauf im Umlauf sind?

In der EU fielen im Jahr 2023 79,7 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle an – das sind 177,8 kg pro Einwohner. Nur 42,1 % der Kunststoffverpackungen wurden recycelt. Die weltweite Nachfrage nach Einwegbechern wird bis 2028 491 Milliarden Stück erreichen. Im Vereinigten Königreich werden täglich 7 Millionen Becher verbraucht, wodurch jährlich 30.000 Tonnen Abfall anfallen.
Daten des UNEP zeigen, dass wiederverwendbare Becher die Emissionen im Vergleich zu Einwegbechern um bis zu 69 % senken. Die EU-Abfallrichtlinie schreibt eine Reduzierung des Abfallaufkommens um 5 % bis 2030, um 10 % bis 2035 und um 15 % bis 2040 vor. In den meisten europäischen Märkten gibt es jedoch keine Waschinfrastruktur.
BMI Korea, ein seit 30 Jahren tätiger Hersteller von Hochdruckreinigungsgeräten, gibt an, dieses Problem gelöst zu haben. Die HPW-5000 spült bis zu 5.000 wiederverwendbare Becher pro Stunde bei 50 bar – fünfmal schneller als beim manuellen Spülen –, ohne die Becher zu beschädigen. Es wird am vorderen Ende bestehender Waschleitungen installiert, sodass kein Austausch der gesamten Leitung erforderlich ist.
Das System ist in Korea seit über zwei Jahren im Einsatz und ersetzt 4–5 Arbeiter pro Produktionslinie. Ein Gerät soll im Oktober dieses Jahres nach Japan geliefert werden. BMI Korea verfügt über mehr als 89 Anlagen in 28 Ländern, darunter Produktionslinien für die weltweit führenden Marken im Bereich abgefülltes Wasser.
„Wiederverwendbare Becher senken die Emissionen um 69 % – allerdings nur, wenn die Betreiber sie schnell genug spülen können. Europa hat die Frist gesetzlich festgelegt. Die Waschkapazität wurde nicht ausgebaut. Das ist die Krise, die wir lösen."
— Sang Koo Lee, CEO, BMI Korea
Drei Modelle: HPW-5000 (5.000 Tassen/Stunde), HPW-1000 (1.000 Tassen/Stunde) und Deckelwaschmaschine (1.000 Deckel/Stunde).
Häufig gestellte Fragen
F: Wo wird es bereits eingesetzt?
A: Korea – mehr als zwei Jahre ununterbrochener Betrieb. Japan – Auslieferung im Oktober 2026. Über 89 Installationen in 28 Ländern.
F: Welches Problem löst es?
A: Das manuelle Vorwaschen ist der Engpass – die Mitarbeiter schrubben die Tassen von Hand, was langsam und uneinheitlich verläuft. Die HPW-5000 automatisiert diesen Vorgang mit fünffacher Geschwindigkeit und ersetzt dabei 4–5 Mitarbeiter pro Produktionslinie.
Über BMI Korea
BMIKOREA (BMI4R CO., LTD) ist auf Hochdruckreinigungsanlagen spezialisiert und hat bereits mehr als 89 Anlagen in 28 Ländern installiert.
www.bottlewasher.ai.kr
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.