Envision zum zweiten Mal in Folge in die Liste der Tier-1-Cleantech-Unternehmen von S&P Global aufgenommen

21.07.2026

Windkraftanlagen, Energiespeichersysteme und Batteriezellen erhalten allesamt den Tier-1-Status – ein Beleg für die Kompetenz des Unternehmens im Bereich integrierter Energiesysteme der Zukunft

SHANGHAI, 21. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Envision, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der grünen Technologien, wurde zum zweiten Mal in Folge in die Liste der S&P Global Tier 1 Cleantech Companies für 2026 aufgenommen. Damit zählt das Unternehmen weltweit zu den wenigen, die in drei technologischen Kernbereichen des zukünftigen Energiesystems als Tier-1-Anbieter anerkannt sind. Envision Energy behielt seinen Tier-1-Status sowohl als Anbieter von Windkraftanlagen als auch als Anbieter von Energiespeichersystemen bei, während Envision AESC neu als Tier-1-Anbieter von Batteriezellen anerkannt wurde.

Die Bewertung S&P Global Tier 1 Cleantech Companies ist einer der branchenweit führenden Maßstäbe für Anbieter sauberer Energie. Auf der Grundlage umfassender Daten aus der gesamten globalen Energiewertschöpfungskette werden Unternehmen anhand von sechs Schlüsselkriterien bewertet, darunter Marktführerschaft, kumulierte Installationen, Marktanteil, Fertigungskapazitäten, finanzielle Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit. Die Einführung der Kategorie Batteriezellen 2026 spiegelt die kontinuierliche Weiterentwicklung der Branche für saubere Energie wider. Die Anerkennung von Envision in allen drei Kategorien unterstreicht die Stärke seines integrierten Portfolios, das erneuerbare Energieerzeugung, Energiespeichersysteme und fortschrittliche Batterietechnologien umfasst.

Envision treibt die Integration von erneuerbaren Energien, Speichersystemen, fortschrittlichen Batterien und KI weiter voran, um die Energieinfrastruktur der nächsten Generation aufzubauen. Das Unternehmen hat weltweit die Marke von 100 GW an kumulierten Windkraftanlagen überschritten und expandiert weiterhin international. In Australien wurde der erste KI-gestützte Windkraftanlagen-Prototyp im Windpark Nullagine erfolgreich ans Netz angeschlossen, während Envision in Nordamerika eine Partnerschaft mit der Cape Breton China Corp eingegangen ist, um in Nova Scotia ein 300-MW-Windkraftprojekt mit integriertem Batteriespeicher zu entwickeln.

Das Energiespeichergeschäft des Unternehmens gewinnt weltweit weiter stark an Dynamik, mit bedeutenden neuen Projekten wie Hartmoor in Großbritannien sowie Elements Green und Juniz in Deutschland. Bis Ende 2025 wird Envision insgesamt 50 GWh an BESS-Kapazität installiert haben und bleibt seit mehreren Quartalen in Folge ein Tier-1-Hersteller für Batterie-Energiespeicher laut BloombergNEF. Gleichzeitig hat Envision AESC sein Netzwerk in Asien, Europa und Nordamerika ausgebaut und liefert Hochleistungs-Batteriezellen für Elektrofahrzeuge und Energiespeicheranwendungen. Die neue Einstufung als Tier-1-Batteriezellenhersteller stärkt die Position des Unternehmens als vertrauenswürdiger globaler Batterielieferant weiter.

Die Liste unterstreicht die Führungsrolle von Envision beim Aufbau des Energiesystems der Zukunft. Da KI die Weltwirtschaft neu gestaltet, ist Envision davon überzeugt, dass die Zukunft von unbegrenzter, intelligenter und kostengünstiger Energie angetrieben wird. Gemeinsam mit Partnern weltweit wird das Unternehmen die Technologien und die Infrastruktur, die diese Zukunft ermöglichen, weiter vorantreiben.

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Nach Bauverzögerung: Bahn öffnet Kernkorridor Hamburg–Berlin mit Einschränkungen

15.06.2026

Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.

Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.

Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.