HANNOVER, Deutschland,/PRNewswire/ -- Die 72. Internationale Automobilausstellung IAA TRANSPORTATION findet vom 14. bis zum 20. September auf dem Messegelände Hannover in Deutschland statt. Unter dem Motto „Engineering the Next Horizon, Delivering the Next Journey" wird FAW TRUCKS mit fünf Fahrzeugmodellen, darunter dem CORTRON CS600, sowie neun Kernbaugruppen einen starken Auftritt hinlegen – und damit auf der globalen Bühne für Nutzfahrzeuge einen Dialog zwischen seinem historischen Erbe und seiner Erkundung der Zukunft eröffnen.
Während der Messe werden die fünf ausgestellten Fahrzeuge gemeinsam den 70-jährigen Weg von FAW TRUCKS von den Anfängen bis zur Branchenführerschaft nachzeichnen. Die Aufstellung umfasst drei CORTRON CS-Sattelzugmaschinen mit Diesel- und batterieelektrischen Antriebsoptionen. Die für den Fernverkehr entwickelte Dieselmodelle verfügen über eine neue Generation von intern entwickelten Kernkomponenten, die den Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge um 15 % senken. Das batterieelektrische Modell basiert auf einer 800-V-Hochspannungsplattform und unterstützt das CCS2-Schnellladen mit zwei Steckern bei bis zu 1.000 A; optional ist ein Megawatt-Ladesystem (MCS) mit einem einzigen Stecker erhältlich. Zudem verfügt es über eine E-Achse mit zwei Motoren und einem maximalen Getriebewirkungsgrad von 94,5 %.
Am Stand werden zudem neun selbst entwickelte Kernbaugruppen präsentiert, darunter die Leistungsdomänen GD300 und ER540. Die Modellpalette deckt verschiedene Energieträger ab – darunter konventionelle Kraftstoffe, batterieelektrischen Antrieb und Wasserstoff – und demonstriert die starken internen Entwicklungskapazitäten von FAW TRUCKS.
Der Stand von FAW TRUCKS befindet sich in Halle 24, Stand B10, und besticht durch ein offenes Design mit vier Themenbereichen: Low Carbon, Zero Carbon, Ecosystem und Future. Diese Bereiche präsentieren jeweils Fortschritte bei der Energieeffizienz und CO₂-Reduzierung für konventionelle Antriebsstränge, das Produktportfolio im Bereich neuer Energien, Lösungen für den gesamten Lebenszyklus sowie Spitzentechnologien für die intelligente Logistik der nächsten Generation. Jedes Ausstellungsstück verfügt über einen eigenen QR-Code, während detaillierte Produktinformationen auch auf einer eigens eingerichteten Microsite verfügbar sind. Durch die Integration der Erlebnisse vor Ort und online erweitert FAW TRUCKS die Ausstellung über die Grenzen von Zeit und Ort hinaus.
Auf der diesjährigen Messe wird FAW TRUCKS gemeinsam mit Partnern wie FAWER, FAWAY, FAWSN, SmartLink und Zhuoyu Technology ausstellen. Gemeinsam werden sie den Wandel von FAW TRUCKS von einem reinen Hersteller zu einem integrierten Lösungsanbieter für „Produkte + Dienstleistungen + Ökosystem" präsentieren und gleichzeitig eine Plattform für eine intensivere Zusammenarbeit mit Kunden und dem gesamten Branchenökosystem weltweit schaffen. Auch in Zukunft wird sich FAW TRUCKS der eigenständigen Technologieentwicklung verschreiben, seine Kernkompetenzen in den Bereichen Multi-Energie-Antriebsstränge und intelligente Konnektivität weiter ausbauen, die globale Reichweite chinesischer Nutzfahrzeuge erweitern und zur qualitativ hochwertigen Entwicklung der globalen Transportbranche beitragen.
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Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.
SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.
In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.
Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.