YIWU, China, 27. Juli 2026 /PRNewswire/ -- In Europa treten immer häufiger und intensiver Hitzewellen auf. Von Südeuropa bis Mitteleuropa stellen Rekordtemperaturen die Energieinfrastruktur vor neue Herausforderungen. Da die Zahl der Photovoltaikanlagen auf dem gesamten Kontinent weiter zunimmt, werden Solaranlagen zunehmend durch extremere klimatische Bedingungen auf die Probe gestellt.
Seit Jahren konzentrieren sich die Innovationen im Bereich der Photovoltaik vor allem auf Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Da die Betriebsbedingungen jedoch immer anspruchsvoller werden, entwickelt sich die Sicherheit zu einem weiteren entscheidenden Maßstab für die Leistungsfähigkeit von Modulen.
AIKO ABC rückt die Sicherheit im Bereich der Photovoltaik stärker in den Fokus
Vor diesem Hintergrund finden die ABC-Module (All Back Contact) von AIKO nicht nur wegen ihrer hohen Effizienz und Ästhetik, sondern auch wegen ihrer außergewöhnlichen Sicherheitsleistung zunehmend Beachtung.
Die AIKO ABC-Module sind die weltweit ersten PV-Module, die die Zertifizierung „PV-Module – Entzündungsgefahr" des TÜV Rheinland erhalten haben. Unter den verschärften Prüfbedingungen des TÜV Rheinland wiesen die ABC-Module um mehr als 35 % niedrigere Hot-Spot-Temperaturen auf als herkömmliche Module, was ihre verbesserte Fähigkeit zur Verringerung thermischer Risiken im Zusammenhang mit lokaler Überhitzung belegt.
Über diese Zertifizierung hinaus ist die ABC-Technologie so ausgelegt, dass sie die Temperaturen an Hotspots unter den jeweiligen Betriebsbedingungen wirksam auf unter 100 °C begrenzt, wodurch übermäßige thermische Belastungen reduziert und potenzielle Entzündungsrisiken gemindert werden. Dieser Vorteil wurde auch in vergleichenden Verschattungstests nachgewiesen, bei denen ABC-Module sowohl bei Verschattung einzelner Zellen als auch bei großflächiger Verschattung deutlich niedrigere Hot-Spot-Temperaturen aufwiesen als herkömmliche Module.

Aber wodurch erreichen ABC-Module eine derart hohe thermische Sicherheit?
Warum kann die ABC-Technologie Hotspots besser unterdrücken?
Hotspots können entstehen, wenn Teilverschattungen, Mikrorisse oder andere interne Defekte den normalen Stromfluss innerhalb eines PV-Moduls stören.
Wenn ein Teil einer Zelle im Schatten liegt, nimmt ihre Fähigkeit, Strom zu erzeugen, ab. Da die Zellen innerhalb eines Moduls elektrisch miteinander verbunden sind, kann der betroffene Bereich in eine Sperrvorspannung versetzt werden, wodurch elektrische Energie lokal als Wärme abgegeben wird. Sollte diese lokale Erwärmung anhalten, können die Temperaturen rasch ansteigen, was den Materialverfall beschleunigt und in schweren Fällen zu einer Brandgefahr führen kann.
Die AIKO-ABC-Technologie begegnet diesen Risiken durch zwei wesentliche konstruktive Vorteile.
Eine auf Zellebene wirkende, diodenähnliche Funktion trägt dazu bei, lokale Überhitzung zu unterdrücken
AIKO-ABC-Zellen verfügen über eine einzigartige, diodenähnliche Bypass-Funktion auf Zellebene, die den Stromfluss unter Teilverschattung verbessern soll.
Wenn ein Teil einer Zelle abgeschattet ist, stellt die Architektur alternative Strompfade bereit, die dazu beitragen, den Strom um den betroffenen Bereich herum umzuleiten, anstatt zuzulassen, dass sich elektrische Belastung und Verlustleistung stark an einer Stelle konzentrieren.
Durch die Verringerung der lokalen Verlustleistung trägt die Konstruktion dazu bei, einen übermäßigen Temperaturanstieg an Hotspots zu unterdrücken und die thermische Sicherheit unter Teilverschattungsbedingungen zu verbessern.
Dieser Unterschied im thermischen Verhalten wurde auch in einer Live-Demonstration auf der Intersolar Europe 2026 veranschaulicht. Unter identischen Licht- und Verschattungsbedingungen wurden ABC-Module und herkömmliche Module nebeneinander verglichen, wodurch sich ein direkter visueller Eindruck davon gewinnen ließ, wie die beiden Technologien auf Teilverschattung reagieren.

Die Kupferverbindertechnologie verringert das Risiko von Hotspots, die mit Mikrorissen einhergehen
Die Kupferverbundtechnologie von AIKO verringert zudem das Risiko von Hotspots, die mit Mikrorissen einhergehen, erheblich. Im Gegensatz zur herkömmlichen Metallisierung mit Silberpaste, die in der Regel Glasfritte enthält, kommen bei AIKO-ABC-Zellen reine Kupfergitter zum Einsatz, die auf den Siliziumwafer aufgebracht werden.
Diese robuste Struktur auf Kupferbasis erhöht die Zähigkeit und mechanische Festigkeit der Zellen erheblich, verbessert die Beständigkeit gegen Mikrorisse und verringert das damit verbundene Risiko der Bildung von Hotspots.
Der Schutz erstreckt sich über intern erzeugte Hotspots hinaus
Beim Brandschutz bei Photovoltaikanlagen geht es nicht nur darum, eine Überhitzung im Inneren des Moduls zu verhindern. Solaranlagen können zudem äußeren Brandquellen ausgesetzt sein, weshalb die Flammbeständigkeit ein weiterer wichtiger Aspekt der Modulsicherheit ist.
Bei den IEC-Brandschutzprüfungen, bei denen die Module 10 Minuten lang einer Flamme von 760 °C ausgesetzt werden, erreichten die AIKO ABC-Doppelglasmodule die höchste Brandschutzklasse A, während herkömmliche Module in die Klasse C eingestuft wurden, was den Unterschied in der Flammbeständigkeit und der Brandausbreitung zwischen den beiden Technologien deutlich macht.
Auf dem Weg zu einer sichereren und widerstandsfähigeren Zukunft der Solarenergie
Da Europa seine Energiewende hin zu erneuerbaren Energien vorantreibt, reicht Energieeffizienz allein nicht mehr aus. Wärmeschutz, Feuerbeständigkeit und langfristige Zuverlässigkeit gewinnen bei der Bewertung von PV-Technologien der nächsten Generation zunehmend an Bedeutung.
Vor diesem sich wandelnden Hintergrund stellt die AIKO-ABC-Technologie einen bedeutenden Schritt in Richtung Solarlösungen dar, die sowohl hohe Leistung als auch mehr Sicherheit bieten und so die Entwicklung einer widerstandsfähigeren und nachhaltigeren Energiezukunft unterstützen.
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.