SHANGHAI, 22. Juli 2026 /PRNewswire/ -- China Southern Power Grid (CSG) präsentierte auf der World AI Conference (WAIC) 2026 und dem hochrangigen Treffen zur globalen KI-Governance in Shanghai seine neuesten KI-gestützten Energiesysteme und -technologien, die Elektrizität, Kohlenstoff und Rechenleistung miteinander verknüpfen.

Zu den Höhepunkten zählte MegaWatt Yunrui, ein von CSG entwickelter, KI-basierter Planungsagent für Verteilernetze. In einer Live-Demonstration erstellte das System in nur 10 Minuten automatisch einen umfassenden Planungsbericht für das Verteilernetz – einschließlich einer Risikobewertung und Empfehlungen zur Netz-Topologie. Die Lösung wurde zu einer der „Top 10 Signature Exhibits" der Konferenz gekürt und war damit das einzige Projekt eines zentralen staatlichen Unternehmens, das diese Auszeichnung erhielt.
In diesem Jahr wurde die Koordination zwischen Recheninfrastruktur und Stromnetzen erstmals in den Regierungsarbeitsbericht Chinas aufgenommen. Im Bestreben, weltweit führend bei der Koordination von Strom, CO₂ und Rechenleistung zu werden, hat sich CSG auf den Aufbau eines vollständig eigenentwickelten End-to-End-Technologiestacks konzentriert, der Grundmodelle für den Stromsektor, intelligente Roboter und digitale Infrastruktur umfasst. Unter den Exponaten befanden sich mehrere Technologien, die das Unternehmen als nationale Neuheiten und international fortschrittlich bezeichnete.
„Wir haben drei Systeme, die traditionell unabhängig voneinander betrieben wurden – Strom, CO₂ und Rechenleistung –, integriert, um Chinas erste branchenweite Koordinationsplattform für Strom, CO₂ und Rechenleistung zu etablieren", erklärte das Unternehmen. Aufbauend auf dem digitalen Stromnetz hat CSG eine Technologiearchitektur geschaffen, die Recheninfrastruktur, Grundmodelle für den Energiesektor, KI-Agenten und Feldgeräte umfasst. Dieses durchgängige Ökosystem unterstützt die digitale Transformation von Stromnetzen der nächsten Generation durch intelligenten Betrieb und koordinierte Funktionen auf allen Ebenen.
Das Herzstück der Plattform bildet „MegaWatt Multimodal 2.0", ein speziell für den Energiesektor entwickeltes Grundmodell. Auf der Anwendungsebene dient MegaWatt Yunrui als KI-basierter Planungsagent für Verteilungsnetze, der entwickelt wurde, um die nationale Energiesicherheit und den Ausbau von Stromversorgungssystemen der nächsten Generation zu unterstützen. Das Unternehmen stellte zudem eine Reihe von Innovationen im Bereich der digitalen Infrastruktur vor, darunter PowerAtomOS, ein firmeneigenes einheitliches Betriebssystem für IoT-Geräte im Energiesektor. PowerAtomOS wurde entwickelt, um eine zentralisierte Konnektivität und Verwaltung für Hunderte Millionen vernetzter Geräte zu gewährleisten, und unterstützt kritische Energieversorgungsanlagen in praktisch jedem Betriebsszenario innerhalb des Versorgungsgebiets von CSG.
CSG erklärte, dass seine Strategie über den Einsatz von KI-Anwendungen hinausgeht und darauf abzielt, die technologische Grundlage für die nächste Generation intelligenter Stromversorgungssysteme zu schaffen.
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In Sachsen bleiben trotz anhaltend hoher Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften mehr als 8.000 Lehrstellen unbesetzt. Besonders das Handwerk und technische Berufe stehen unter Druck, geeigneten Nachwuchs zu finden. Das sächsische Wirtschaftsministerium reagiert mit einer Offensive für Ausbildung und Qualifikation und nimmt dabei gezielt das Handwerk in den Blick.
„Eine gute Ausbildung eröffnet jungen Menschen hervorragende Perspektiven. Gerade in Zeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bleibt klar: Viele Leistungen im Handwerk lassen sich nicht einfach automatisieren“, sagte Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Künstliche Intelligenz könne weder Kabelbäume binden noch Gebäudetechnik installieren oder Industrieanlagen warten, betonte der Minister. Ziel sei es, für angehende Fachkräfte die „besten Bedingungen für Ausbildung und Aufstieg“ im Freistaat zu schaffen.
Allein im Handwerk wird in Sachsen in rund 130 Berufen ausgebildet. Der Bedarf ist groß, insbesondere in technischen und handwerklichen Bereichen. „Wer dort einsteigt, kann großartig Karriere machen“, wirbt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Unternehmen im Freistaat melden seit Jahren einen wachsenden Bedarf an qualifizierten Kräften – zugleich bleibt ein erheblicher Teil der angebotenen Lehrstellen unbesetzt.
Politik und Handwerk wollen deshalb auch früher ansetzen und die Berufsorientierung an Schulen stärken. Dittrich berät dazu gemeinsam mit der Chemnitzer Fleischermeisterin und Bundestagsabgeordneten Nora Seitz (CDU) sowie Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU), wie Jugendliche stärker für eine berufliche Laufbahn im Handwerk gewonnen werden können. Wirtschaftsminister Panter will sich zudem vor Ort ein Bild von moderner Ausbildung und Aufstiegschancen machen – unter anderem im Zentrum für Aus- und Weiterbildung Leipzig und beim Handwerksunternehmen Elektro-Anlagenbau Rübner GmbH & Co. KG.