Bred Banque Populaire entscheidet sich für Quantifi im Bereich Marktrisiko

13.07.2026

LONDON, 9. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Quantifi, eine führende Risikoplattform, die auf erstklassigen Analysemethoden basiert, gab heute bekannt, dass die Bred Banque Populaire die Marktrisikoplattform von Quantifi im Rahmen einer strategischen Initiative zur Modernisierung ihrer Risikoinfrastruktur ausgewählt hat.

Die Bred Banque Populaire, eine französische Privat- und Geschäftsbank, benötigte eine transparente Lösung zur Abdeckung der anlageklassenübergreifenden Marktrisiken bei festverzinslichen Wertpapieren, Zins-, Kredit-, Aktien-, Devisen- und Inflationsprodukten. Die Bank strebte an, ihre veraltete Infrastruktur durch ein einheitliches Rahmenwerk zu ersetzen, das konsistente Risikoberechnungen und Berichte 

zum Tagesabschluss ermöglicht und gleichzeitig die in einem regulierten europäischen Bankumfeld erwarteten Standards hinsichtlich Governance, Modelltransparenz und Kontrolle erfüllt.

Die umfassende anlageklassenübergreifende Abdeckung von Quantifi, das nachvollziehbare Modellierungsrahmenwerk sowie die erweiterbare Python-API waren ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von Quantifi. Die Plattform bietet vollständige Transparenz hinsichtlich der Risikomethoden und ermöglicht es den Risikoteams der Bank, die Kontrolle über die Modelle zu behalten und ihr Rahmenwerk im Einklang mit den internen Governance-Anforderungen und den aufsichtsrechtlichen Erwartungen weiterzuentwickeln. Der strukturierte Implementierungsansatz von Quantifi und die banktaugliche Architektur stellten die Übereinstimmung mit den IT-, Prüfungs- und Betriebsanforderungen der Bank sicher.

Im Rahmen des Auftrags wird Quantifi Berechnungen und Berichte zum Marktrisiko zum Tagesabschluss bereitstellen, die vor Ort implementiert und vollständig in die bestehende IT-Umgebung der Bank integriert sind. Das Programm stellt eine bedeutende Unternehmenserneuerung im regulierten Bankensektor dar und unterstreicht einmal mehr die Kompetenz von Quantifi bei der Einhaltung von Risikostandards in komplexen, anlageklassenübergreifenden Portfolios.

„Quantifi zeichnete sich durch die Breite seiner Marktrisikoabdeckung und die Robustheit seiner Architektur aus", sagte Marc-Olivier Brenaud, Head of Risk bei der Bred Banque Populaire. „Wir benötigten eine Plattform, die in der Lage ist, anlageklassenübergreifende Risiken innerhalb eines einzigen, einheitlichen Rahmens zu erfassen und gleichzeitig vollständige Transparenz hinsichtlich der Modelle und Methoden zu gewährleisten. Die nachvollziehbaren Analysen und das flexible Python-Toolkit von Quantifi verschaffen unserem Team mehr Eigenständigkeit und stärken unsere Governance- und Kontrollprozesse."

„Banken in ganz Europa überprüfen derzeit ihre veraltete Risikoinfrastruktur", sagte Rohan Douglas, CEO von Quantifi. „Dieses Projekt unterstreicht die Fähigkeit von Quantifi, ein umfassendes, anlageklassenübergreifendes Marktrisikomanagement innerhalb eines einzigen, einheitlichen Rahmens bereitzustellen, das Modelltiefe, architektonische Robustheit und eine disziplinierte Umsetzung vereint. Wir bieten Institutionen eine skalierbare Grundlage, die ihr langfristiges strategisches Wachstum unterstützt und ihre Risikomanagementfähigkeiten stärkt."

Kontakt: enquire@quantifisolutions.com 

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Nach Bauverzögerung: Bahn öffnet Kernkorridor Hamburg–Berlin mit Einschränkungen

15.06.2026

Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.

Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.

Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.