Die Akquisition baut auf der bisherigen Forschungszusammenarbeit auf und erweitert die Technologieplattform von BIOTRONIK Neuro um die Patente von Soin Neuroscience im Bereich der Rückenmarkstimulation.
CENTERVILLE, Ohio, und LAKE OSWEGO, Oregon, 16. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Soin Neuroscience, ein in Dayton, Ohio, ansässiges innovatives Medizintechnikunternehmen, das vom Schmerzmediziner Dr. med. Amol Soin gegründet wurde, gab heute den Verkauf eines Portfolios an geistigem Eigentum im Bereich der Rückenmarkstimulation (Spinal Cord Stimulation, SCS) an BIOTRONIK Neuro bekannt, einen Geschäftsbereich des weltweit führenden Medizintechnikunternehmens BIOTRONIK. Die finanziellen Bedingungen der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.
Die erworbenen Patente decken eine Reihe von Technologien ab, darunter die Gestaltung von Wellenformen für die Rückenmarkstimulation, adaptive Programmierung sowie die Anwendung von maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz in der Neuromodulationstherapie. Das IP soll als Grundlage für die künftige Entwicklung eines Programms zur Rückenmarkstimulation der nächsten Generation im Rahmen des wachsenden Portfolios von BIOTRONIK Neuro im Bereich der Linderung chronischer Schmerzen dienen.
Soin Neuroscience wird auch weiterhin als eigenständiges Unternehmen tätig sein. Die Transaktion beschränkt sich auf die geistigen Eigentumsrechte, die dem Rückenmarkstimulationsprogramm der Unternehmen zugrunde liegen. Die übrigen Forschungs-, klinischen und geschäftlichen Aktivitäten von Soin Neuroscience bleiben davon unberührt.
Die Akquisition folgt auf eine im Dezember 2025 von beiden Unternehmen angekündigte Forschungskooperation, in deren Rahmen Soin Neuroscience und BIOTRONIK Neuro damit begonnen hatten, neuartige Wellenformen und personalisierte Ansätze zur SCS-Einstellung am Prospera-SCS-System von Neuro zu evaluieren. Diese Arbeit legte den Grundstein für die heutige Vereinbarung.
„Die Rückenmarkstimulation hat unzähligen Patienten geholfen, chronische Schmerzen ohne den Einsatz von Opioiden zu bewältigen, doch es besteht noch enormer Spielraum, die Therapie intelligenter, individueller und dynamischer zu gestalten", sagte Dr. Soin. „BIOTRONIK Neuro verfügt über die Größe, die technische Kompetenz und das Engagement im Bereich der Neuromodulation, um diese Technologien weiter voranzubringen, als wir es alleine könnten. Diese Vereinbarung ermöglicht es, diese Arbeit innerhalb einer Organisation fortzusetzen, die darauf ausgelegt ist, sie den Patienten in großem Maßstab zugänglich zu machen. Ich bin auch Dr. Eric Schepis, PhD, dankbar, dessen Brillanz, konzeptionelle Entwürfe und Miturheberschaft bei einem Teil unserer Patente dazu beigetragen haben, den Weg zu ebnen."
BIOTRONIK ist ein breit aufgestelltes Medizintechnikunternehmen in Familienbesitz mit einer mehr als 60-jährigen Geschichte, das für bahnbrechende Innovationen in den Bereichen Herzrhythmusmanagement, Herz- und Gefäßüberwachung, Elektrophysiologie und Neuromodulation bekannt ist. Mit Hauptsitz in Berlin und Niederlassungen in mehr als 100 Ländern in Nord- und Südamerika, der EMEA-Region und Asien hat BIOTRONIK seinen Neuromodulationsbereich BIOTRONIK Neuro auf derselben technischen Präzision und langfristigen Zuverlässigkeit aufgebaut, die bereits seit der Einführung des ersten Herzschrittmachers in Deutschland im Jahr 1963 die Herzimplantate des Unternehmens auszeichnen. BIOTRONIK Neuro mit Sitz in Lake Oswego, Oregon, hat diese Tradition mit dem Prospera SCS-System in die Behandlung chronischer Schmerzen eingebracht.
„Dr. Soin und sein Team haben die Grenzen dessen, wie personalisierte Stimulation aussehen kann, immer wieder erweitert, und dieses geistige Eigentum ist eine hervorragende Ergänzung zu unserer eigenen SCS-Plattform", sagte Andreas Gute, President von BIOTRONIK Neuro. „Die Einbringung dieser Patente in BIOTRONIK Neuro ist der logische nächste Schritt in unserer Zusammenarbeit und unterstreicht unser Engagement für die Weiterentwicklung der Neuromodulationsforschung zum Wohle von Patienten, die unter chronischen Schmerzen leiden."
Für BIOTRONIK Neuro bedeutet diese Akquisition eine Erweiterung um einen Bestand an geistigem Eigentum, der sich auf datengesteuerte, adaptive Stimulation konzentriert, und ergänzt damit eine Plattform, die bereits auf flexibler Programmierung und Fernbetreuung der Patienten basiert. Dies unterstützt das langfristige Ziel des Unternehmens, die Therapie präziser auf das individuelle Ansprechen der Patienten abzustimmen.
Der Deal ist zudem ein bedeutender Meilenstein für die Life-Sciences-Branche in Ohio. Soin Neuroscience wurde von Dr. Soin gegründet, Facharzt für Schmerztherapie und Anästhesisie, der als medizinischer Leiter der Ohio Pain Clinic in Centerville tätig ist und sich in der Region Dayton einen Namen für Innovationen im Bereich der Schmerztherapie gemacht hat. Sein Portfolio umfasst patentierte Neuromodulationstechnologien, die mit dem Ziel entwickelt wurden, die Abhängigkeit von Opioiden bei der Behandlung chronischer Schmerzen zu verringern. Die Übernahme von in Dayton entwickelten zentralen geistigen Eigentumsrechten durch ein weltweit tätiges, renommiertes Medizintechnikunternehmen unterstreicht die wachsende Bedeutung der Region als Quelle bedeutender Innovationen im Bereich der Medizintechnik.
„Das ist nicht nur für unser Unternehmen, sondern auch für Dayton und die Life-Sciences-Branche in Ohio ein Grund zum Stolz", sagte Dr. Soin. „Innovationen in der Medizin müssen in den USA nicht unbedingt nur von den Küstenregionen ausgehen. Wir haben diese Technologie hier entwickelt, und dass sie von einem Unternehmen vom Kaliber von BIOTRONIK anerkannt wird, ist eine Bestätigung für die Arbeit, die unser Team über viele Jahre hinweg geleistet hat."
Soin Neuroscience wird seine Arbeit zur Entwicklung weiterer Technologien zur Schmerzbehandlung und anderer medizinischer Technologien von seinem Standort in Dayton, Ohio, aus fortsetzen.
Informationen zu Soin Neuroscience
Soin Neuroscience (SNI) ist ein in Dayton, Ohio, ansässiges Medizintechnikunternehmen, das von Dr. med. Amol Soin gegründet wurde und eigene Wellenformen, Algorithmen, Geräte und andere Neuromodulationstechnologien zur Rückenmarkstimulation entwickelt, die darauf abzielen, die Behandlungsergebnisse für Patienten mit chronischen Schmerzen zu verbessern. SNI führt außerdem klinische Studien und Forschungsprojekte im Bereich der Biotechnologie durch und leitet diese.
Informationen zu BIOTRONIK Neuro
BIOTRONIK Neuro ist ein Geschäftsbereich von BIOTRONIK mit Sitz in Lake Oswego, Oregon, der sich auf die Rückenmarksstimulationstherapie bei chronischen Schmerzen spezialisiert hat, darunter das Prospera SCS-System.
Informationen zu BIOTRONIK
Seit über 60 Jahren leistet BIOTRONIK Pionierarbeit in der Medizintechnik und verändert das Leben von Millionen von Menschen, die von Herzerkrankungen und chronischen Schmerzen betroffen sind – mit fortschrittlichen aktiven Implantaten in den Bereichen Herzrhythmusmanagement, Überwachung und Neuromodulation sowie Lösungen in der Elektrophysiologie. BIOTRONIK hat seinen Hauptsitz in Berlin und ist weltweit in mehr als 100 Ländern in Nord- und Südamerika, der EMEA-Region und Asien vertreten.
Medienkontakt:
Soin Neuroscience
E-Mail: drsoin@soinneuroscience.com
Dayton, Ohio
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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.