BAUHAUS kooperiert mit XYZ Robotics: Vollautomatisierung der Entladung und Sortierung von Containerware

27.07.2026

Rocky-Roboter automatisieren die Entladung, Sortierung und Palettierung von Containern in einem durchgehenden Arbeitsablauf.

KREFELD, Deutschland, 27. Juli 2026 /PRNewswire/ -- XYZ Robotics, ein weltweit führendes Unternehmen und Pionier im Bereich „mobiler Manipulationsroboter", gibt die Einführung seiner Automatisierungslösung für den Wareneingang im BAUHAUS-Zentrallager in Krefeld bekannt. Das auf den Robotern RockyOne und RockyOne SE basierende System automatisiert den gesamten Prozess vom Überseecontainer bis zur regalfertigen Palette, verbessert die Prozesssicherheit und entlastet die Mitarbeiter, sodass sie sich auf wertschöpfendere Aufgaben konzentrieren können.

RockyOne automates container unloading at BAUHAUS' Krefeld center.

Lösung für die Komplexität der Logistik in der Praxis

BAUHAUS ist ein führendes Handelsunternehmen für Produkte rund um Werkstatt, Haus und Garten in Europa und betreibt mehr als 290 Fachmärkte in 19 Ländern. Sein Logistikzentrum in Krefeld wickelt täglich Tausende von Wareneingängen mit über 10.000 Artikeln ab. Die Kartons variieren stark in Form, Gewicht und Stapelweise, was weit über die Möglichkeiten herkömmlicher Automatisierungssysteme hinausgeht.

XYZ Robotics löst dieses Problem mit einem durchgängigen System. RockyOne fährt selbstständig in Überseecontainer ein, um lose Kartons unterschiedlicher Größe und Ausrichtung zu entladen. Während die Kartons durchlaufen, identifiziert ein Barcode-Scansystem jeden einzelnen für die Sortierung in Echtzeit. RockyOne SE baut anschließend Paletten nach kundenspezifischen Mustern auf und sorgt so für eine stabile, lagerfertige Ausgabe.

Optimierte Arbeitsabläufe steigern die Effizienz im Lagerbetrieb

Das manuelle Entladen von Containern ist mit wiederholten Hebevorgängen auf engstem Raum und bei extremen Temperaturen verbunden, was zu hoher Fluktuation und einem hohen Verletzungsrisiko beiträgt. Mit den Rocky-Robotern wechseln die Bediener von körperlich anstrengender Arbeit zur Überwachung des Systems über eine Tablet-Oberfläche. Der tägliche Betrieb ist einfach und erfordert nur minimale Einweisung.

„Seit der Inbetriebnahme läuft das System rund um die Uhr zuverlässig, vom Seecontainer bis ins Lager, ohne manuelle Eingriffe. Unser Wareneingangs-Team kann sich nun auf wertschöpfendere Aufgaben konzentrieren", sagte Torsten Winter, Vice President Operations (Warehousing & Transport) BAHAG / BAUHAUS AG. „Wir prüfen bereits, wo wir diese Technologie in unserem Logistiknetzwerk noch einsetzen können. Mit XYZ Robotics haben wir einen verlässlichen und zukunftsorientierten Partner an unserer Seite, der uns eng auf diesem Weg begleitet."

Nach der Einführung in Krefeld baut XYZ Robotics seine Präsenz in Europa aus, um weitere Lager- und Distributionsbetreiber zu bedienen, wobei lokale Teams Unterstützung über den gesamten Lebenszyklus bieten.

Informationen zu XYZ Robotics

XYZ Robotics entwickelt mobile Manipulationsroboter (MMR), die bei der Automatisierung des Be- und Entladens von Lkw sowie der Kommissionierung von Kartons Pionierarbeit leisten. Das 2018 gegründete Unternehmen XYZ Robotics bedient branchenführende Kunden weltweit und unterhält Niederlassungen in Deutschland, den Vereinigten Staaten, China, Japan und Südkorea.

BAUHAUS – Der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten

Bereits 1960 brachte BAUHAUS eine neue Idee nach Deutschland: Markenprodukte verschiedenster Fachsortimente in Selbstbedienung, angeboten unter einem Dach. Nach diesem erfolgreichen Konzept sind in Deutschland mehr als 160 Fachcentren entstanden. Europaweit ist BAUHAUS in 19 Ländern über 290 Mal vertreten. Jedes der Fachcentren ist in 15 Fachabteilungen untergliedert. Seinem Grundkonzept – Fachhandelsqualität und Produktvielfalt zu besten Preisen – ist BAUHAUS bis heute treu geblieben und hat dieses kontinuierlich weiterentwickelt.

Medienkontakt: Alison Li

XYZ Robotics

Internationales Marketing

Jagenbergstraße 15A

41468 Neuss, Deutschland

E-Mail: press@xyzrobotics.com

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Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026

Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.