AID 2026 zeigt die boomenden Möglichkeiten der Silberwirtschaft

06.05.2026

SHANGHAI, Mai 6, 2026 /PRNewswire/ -- Die Internationale Ausstellung für Seniorenpflege, Rehabilitationsmedizin und Gesundheitswesen, Shanghai 2026 (nachstehend AID 2026 genannt), die weithin als Chinas führende Veranstaltung für die Bereiche Seniorenpflege und Silberwirtschaft anerkannt ist, wird vom 4. bis 6. Juni im Shanghai New International Expo Center (SNIEC) in den Hallen W1-W5 stattfinden. Auf einer Fläche von über 60.000 Quadratmetern werden mehr als 600 Aussteller aus der ganzen Welt und schätzungsweise 100.000 Besucher erwartet, die modernste Lösungen für die intelligente Altenpflege, Rehabilitationsgeräte, Technologien für betreutes Wohnen und integrierte Gesundheitsdienstleistungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg präsentieren werden.

Chinas alternde Bevölkerung wächst schnell: Die Zahl der Bürger im Alter von 60 Jahren und darüber erreicht 323 Millionen, was 23 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Als Reaktion darauf räumt die Regierung der Silberwirtschaft Vorrang ein - der Arbeitsbericht 2026 der Regierung fordert ausdrücklich den Ausbau von Altenpflegediensten und die Förderung neuer Wachstumsfaktoren in diesem Sektor. Der kürzlich aktualisierte Katalog der für Auslandsinvestitionen geförderten Wirtschaftszweige enthält die Bereiche Altenpflegedienstleistungen, altersgerechte Nachrüstung und Herstellung von Altenpflegeprodukten als Sektoren, die für Auslandsinvestitionen offen sind. Darüber hinaus laufen in wichtigen Städten mehrere Pilotprogramme für ausländisch investierte Altenpflegeeinrichtungen, die den Markteintritt für internationale Unternehmen erleichtern.

Marktprognosen gehen davon aus, dass Chinas Silberwirtschaft bis 2035 mehr als 30 Billionen RMB betragen wird, was enorme Chancen für in- und ausländische Unternehmen bietet. Die AID 2026 wird spezielle Veranstaltungen durchführen, um den Teilnehmern einen Einblick in die Dynamik des chinesischen Marktes für Seniorenpflege zu geben. Darüber hinaus hat die Messe vor kurzem einen Social-Media-Account mit dem Namen 'Aging in China' eingerichtet, dem Interessierte gerne folgen können, um aktuelle Informationen und Einblicke in die Branche zu erhalten."

Als Gastgeberstadt zeichnet sich Shanghai nicht nur als eine der am schnellsten alternden Städte Chinas aus, sondern auch als ein Markt, in dem Senioren über eine beträchtliche Kaufkraft, eine hohe Nachfrage nach hochwertigen Dienstleistungen und eine bemerkenswerte Offenheit für neue Technologien und Innovationen verfügen. Als wichtigstes Handelszentrum des Landes bietet Shanghai internationalen Unternehmen einen direkten Zugang zu dieser dynamischen Verbraucherbasis. Diese einzigartige Kombination macht die Stadt zur idealen Ausgangsbasis für die Erkundung von Geschäftsmöglichkeiten im Bereich der Altenpflege in China.

Sie sind herzlich eingeladen, im Juni 2026 nach Shanghai zu kommen, um Partnerschaften zu erkunden, neue Trends zu entdecken und den dynamischen chinesischen Altenpflegemarkt zu erschließen. Bitte besuchen Sie die offizielle Website von AID www.china-aid.com/en , um sich kostenlos zu registrieren. Chinas Multi-Billionen-Yuan-Markt für Altenpflege wartet auf Ihre Beteiligung!

AID von Shanghai Aging Industry Development Co, Ltd.

AID-Kontaktstelle: Orin Song

Tel: +86-21-6076-9528

E-Mail: songxiaobo@shaid.org.cn

 

 

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CAR-Institut: 2,5 Milliarden Euro Zusatzkosten durch Trumps EU-Autozölle

04.05.2026

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.

Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.

Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.

Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.