Agthia legt ein starkes erstes Quartal 2026 vor - Nettogewinn steigt um 12,5 %

13.05.2026

ABU DHABI, VAE, 13. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die Agthia Group PJSC (AGTHIA:UH), eines der führenden Lebensmittel- und Getränkeunternehmen der Region, gab heute eine starke Geschäftsentwicklung für das erste Quartal 2026 bekannt, die die disziplinierte Umsetzung ihres breit gefächerten Portfolios sowie ihre Fähigkeit widerspiegelt, trotz externer Herausforderungen die Betriebskontinuität aufrechtzuerhalten.

Salmeen Alameri, Managing Director and Group Chief Executive Officer of Agthia Group

Der Nettoumsatz des Konzerns stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,3 % auf 1,3 Mrd. AED, das EBITDA wuchs um 4,1 % auf 193,3 Mio. AED, während der Nettogewinn um 12,5 % auf 96,9 Mio. AED zunahm, gestützt durch eine disziplinierte Umsetzung, höhere Margen und eine sich verbessernde operative Leistung in allen Kerngeschäftsbereichen. Die Ergebnisse des Quartals wurden durch eine starke Umsetzung in den Kernsegmenten, kontinuierliche Fortschritte bei den Transformationsprojekten und die Fähigkeit der Gruppe geprägt, schnell auf ein komplexeres Geschäftsumfeld zu reagieren.

Khalifa Sultan Al Suwaidi, Vorstandsvorsitzender von Agthia, kommentierte: „Das erste Quartal hat die Bedeutung von Widerstandsfähigkeit, Disziplin und einer langfristigen Perspektive bei der Bewältigung eines komplexeren Geschäftsumfelds unterstrichen. Die Leistung von Agthia spiegelt die Stärke der Fundamentaldaten der Gruppe, die Bedeutung ihrer Rolle bei der Unterstützung der allgemeinen Ernährungssicherheitsagenda und die Zielstrebigkeit wider, mit der sie ihre strategischen Prioritäten weiterhin umsetzt."

Salmeen Alameri, Geschäftsführer und CEO der Agthia Group, fügte hinzu: „Unsere Leistung im ersten Quartal spiegelt die disziplinierte Umsetzung im gesamten Unternehmen, die Stärke unseres diversifizierten Portfolios und das Engagement unserer Teams in der gesamten Gruppe wider. In einem komplexen regionalen Umfeld haben wir agil reagiert, die Versorgung aufrechterhalten und unsere Geschäftstätigkeit weiterhin zielgerichtet und konsequent gesteuert. Gleichzeitig beginnen sich die gruppenweiten Transformationsmaßnahmen deutlicher in der Leistung niederzuschlagen und tragen zu einer verbesserten operativen Effizienz, höheren Margen und einem widerstandsfähigeren Ertragsprofil bei. Wir konzentrieren uns weiterhin fest auf unsere langfristigen Prioritäten und sind zuversichtlich, dass wir die Position von Agthia als führendes Lebensmittel- und Getränkeunternehmen weiter stärken können."

Der Bereich Water & Food blieb im Quartal ein wichtiger Wachstumstreiber, unterstützt durch eine starke Leistung bei abgefülltem Wasser in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie bei den Dienstleistungen für Privathaushalte und Büros. Auch der Bereich Protein & Frozen verzeichnete ermutigende Fortschritte, da die Transformationsbemühungen fortgesetzt wurden und der Hochlauf der saudischen Proteinanlage der Gruppe an Fahrt gewann, wobei Phase II nun in Betrieb ist und zusätzliche Kapazitäten schafft. Der Bereich Agri-Business trug ebenfalls zur Konzernleistung bei und erzielte neben seiner Beteiligung an Programmen zur Ernährungssicherheit in den VAE robuste zugrunde liegende Ergebnisse, während der Bereich Snacking weiterhin einen Neustart durchlief, der auf die Stärkung des zukünftigen Wachstums- und Margenpotenzials ausgerichtet war. Im ersten Quartal 2026 verzeichnete die Gruppe zudem einen Anstieg der E-Commerce-Umsätze um 22,5 %, die nun 7,2 % des zugrunde liegenden Umsatzes ausmachten.

Informationen zu Agthia

Die Agthia Group PJSC ist ein führendes Lebensmittel- und Getränkeunternehmen mit Hauptsitz in Abu Dhabi und Teil von ADQ. Mit einem diversifizierten Portfolio von mehr als 20 vertrauenswürdigen Marken in den Bereichen Water & Food, Snacks, Protein & Frozen sowie Agri-Business ist die Gruppe in sieben Ländern tätig und bedient Verbraucher in über 60 Märkten weltweit. Mit mehr als 12.000 Mitarbeitern verbindet Agthia Größe, starke operative Fähigkeiten, Innovation und ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit, um langfristigen Wert entlang der gesamten Lebensmittel- und Getränkewertschöpfungskette zu schaffen.

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Reformkurs in der Pflegepolitik: Kostenargument überzeugt Mehrheit bislang nicht

04.05.2026

Eine große Mehrheit der Bundesbürger stellt sich laut einer neuen Erhebung gegen mögliche Einschnitte bei den Leistungen der Pflegeversicherung. 77 Prozent der erwachsenen Bevölkerung halten es für überhaupt oder eher nicht akzeptabel, den Zugang zu Pflegegraden zu erschweren. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des Sozialverbands VdK hervor, die Mitte April unter mehr als 2.300 Menschen durchgeführt wurde.

Die Befragten reagierten insbesondere sensibel auf Vorschläge, die Einstufung in einen höheren Pflegegrad zu verschärfen: 72 Prozent lehnen dies ab. Auch Kürzungen bei den Leistungen im niedrigsten Pflegegrad stoßen auf deutliche Vorbehalte. 71 Prozent bewerten eine Reduzierung der Leistungen in Pflegegrad 1 als überhaupt oder eher nicht akzeptabel. Nach Einschätzung des VdK könnten hiervon etwa Zuschüsse für den Hausnotruf oder für Pflegehilfsmittel betroffen sein. 55 Prozent äußerten sich zudem ablehnend zu möglichen Zusammenfassungen und Deckelungen von Leistungen.

Die Diskussion über die künftige Finanzierung der Pflegeversicherung läuft vor dem Hintergrund spürbarer Haushaltszwänge. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte bereits im Dezember Reformoptionen skizziert. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verwies damals auf begrenzte Mittel, die zielgerichteter eingesetzt werden müssten, und kündigte eine grundlegende Finanzreform der Pflegeversicherung bis Ende 2026 an. Die bestehenden Leistungen sollen dabei nach ihren Worten kritisch überprüft werden.

Im April stellte Warken Pläne für eine Pflegereform für Mitte Mai in Aussicht. Nach ihren Angaben klafft allein im kommenden Jahr eine Finanzierungslücke von sechs Milliarden Euro in der Pflegeversicherung. Die Ministerin betonte zugleich, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht allein lassen zu wollen. Parallel dazu hatte das Bundeskabinett erst kürzlich Gesetzesplänen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung zugestimmt, die für gesetzlich Versicherte höhere Zuzahlungen und Leistungseinschnitte vorsehen – ein Signal, dass der finanzielle Spielraum im Gesundheitswesen insgesamt enger wird.