Australien zum ersten Mal zum Ehrengastland ernannt; französische und italienische Regionen geben ihr Debüt als internationale Gastprovinzen
BEIJING, 31. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die 4. China International Supply Chain Expo (CISCE), die vom 22. bis 26. Juni in Peking stattfinden wird, wird laut Li Xingqian, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Chinesischen Rates zur Förderung des internationalen Handels (CCPIT), voraussichtlich einen neuen Rekord bei der internationalen Beteiligung und der globalen Reichweite erzielen.

Australien wird zum ersten Mal als Ehrengastland auftreten. Dieser Schritt markiert Australiens erste offizielle Teilnahme an der Messe auf nationaler Ebene und spiegelt das wachsende internationale Ansehen des CISCE wider. Fünf große internationale Organisationen kehren als unterstützende Partner zurück: die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD), die Kommission der Vereinten Nationen für internationales Handelsrecht (UNCITRAL), die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), das Internationale Handelszentrum (ITC) und die Internationale Handelskammer (ICC).
Auf der diesjährigen Messe wird zudem erstmals ein internationales Gastprovinz-Programm eingeführt. Die französische Region Auvergne-Rhône-Alpes und die italienische Region Ligurien wurden zu den ersten internationalen Gastprovinzen ernannt und treten neben den chinesischen Gastprovinzen Anhui und Hainan auf.
Anhui wird den Schwerpunkt auf wissenschaftlich-technische Innovation und fortschrittliche Fertigung legen, mit einem Fokus auf aufstrebende Branchen wie intelligente vernetzte Elektrofahrzeuge, Informationstechnologie der nächsten Generation, künstliche Intelligenz, die Herstellung von High-End-Ausrüstung, fortschrittliche Werkstoffe und die Fliegerei in niedrigen Höhen. Hainan, das im ersten Jahr des eigenständigen Zollbetriebs des Freihandelshafens Hainan als Gastprovinz fungiert, wird einen umfassenden Überblick über die Entwicklung des Freihandelshafens geben. Die Provinz wird den Schwerpunkt auf moderne Lieferketten im Dienstleistungssektor, institutionelle Innovationen und Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit in der Lieferkette im Zusammenhang mit dem Freihandelshafen legen.
Bis heute haben Aussteller aus 85 Ländern, Regionen und internationalen Organisationen ihre Teilnahme bestätigt. Internationale Aussteller machen nun 36,5 % aller Aussteller aus, während Fortune-Global-500-Unternehmen und Branchenführer mehr als 65 % der Teilnehmer stellen. Mehr als 150 ausländische Delegationen haben ihre Reise nach China für Treffen und Geschäftsgespräche bestätigt, wobei sowohl die Anzahl als auch das Profil der teilnehmenden Delegationen die der letzten Ausgabe voraussichtlich übertreffen werden.
Die Eröffnungsfeier findet am Morgen des 22. Juni statt. Während der Veranstaltung werden die Teilnehmer auch gemeinsam die 4. CISCE Beijing Initiative veröffentlichen.
Weitere Informationen finden Sie auf: China International Supply Chain Expo.

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2990381/photo.jpg
Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2427202/CISCE_Logo.jpg
View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/4-cisce-erweitert-die-internationale-beteiligung-und-ihre-weltweite-reichweite-302786380.html
Eine große Mehrheit der Bundesbürger stellt sich laut einer neuen Erhebung gegen mögliche Einschnitte bei den Leistungen der Pflegeversicherung. 77 Prozent der erwachsenen Bevölkerung halten es für überhaupt oder eher nicht akzeptabel, den Zugang zu Pflegegraden zu erschweren. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des Sozialverbands VdK hervor, die Mitte April unter mehr als 2.300 Menschen durchgeführt wurde.
Die Befragten reagierten insbesondere sensibel auf Vorschläge, die Einstufung in einen höheren Pflegegrad zu verschärfen: 72 Prozent lehnen dies ab. Auch Kürzungen bei den Leistungen im niedrigsten Pflegegrad stoßen auf deutliche Vorbehalte. 71 Prozent bewerten eine Reduzierung der Leistungen in Pflegegrad 1 als überhaupt oder eher nicht akzeptabel. Nach Einschätzung des VdK könnten hiervon etwa Zuschüsse für den Hausnotruf oder für Pflegehilfsmittel betroffen sein. 55 Prozent äußerten sich zudem ablehnend zu möglichen Zusammenfassungen und Deckelungen von Leistungen.
Die Diskussion über die künftige Finanzierung der Pflegeversicherung läuft vor dem Hintergrund spürbarer Haushaltszwänge. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte bereits im Dezember Reformoptionen skizziert. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verwies damals auf begrenzte Mittel, die zielgerichteter eingesetzt werden müssten, und kündigte eine grundlegende Finanzreform der Pflegeversicherung bis Ende 2026 an. Die bestehenden Leistungen sollen dabei nach ihren Worten kritisch überprüft werden.
Im April stellte Warken Pläne für eine Pflegereform für Mitte Mai in Aussicht. Nach ihren Angaben klafft allein im kommenden Jahr eine Finanzierungslücke von sechs Milliarden Euro in der Pflegeversicherung. Die Ministerin betonte zugleich, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht allein lassen zu wollen. Parallel dazu hatte das Bundeskabinett erst kürzlich Gesetzesplänen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung zugestimmt, die für gesetzlich Versicherte höhere Zuzahlungen und Leistungseinschnitte vorsehen – ein Signal, dass der finanzielle Spielraum im Gesundheitswesen insgesamt enger wird.